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Schloss und Festgeschichte

Kaulsdorf verbindet einen markanten historischen Ort mit konkreten Wandervorschlägen. Schloss Kaulsdorf, auch Burg Kaulsdorf genannt, wurde auf einem Felssporn errichtet; dessen Spitze reicht bis auf 130 m an die Saale heran. Trotz mehrerer Um- und Anbauten hat das Schloss seinen mittelalterlichen Charakter bewahrt. Der historische Bau und die Wege in der zugehörigen Gemeinde bieten zwei unterschiedliche Zugänge, um den Aufenthalt zu gestalten.

Im alten Dorfzentrum von Kaulsdorf wird das Gänsemarktfest seit 1987 gefeiert. Wenn Sie Ihren Aufenthalt mit dem Fest verbinden möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Termine und das Programm. So können Sie die Festgeschichte als kulturellen Bezugspunkt neben dem Schloss in Ihre Reiseplanung einbeziehen.

Wanderungen mit unterschiedlichen Zielen

In der Gemeinde Kaulsdorf verlaufen außerdem der Europäische Fernwanderweg Eisenach–Budapest (EB), der Saale-Orla-Wanderweg, der Saale-Radwanderweg, der Loquitz-Radweg und der Saale-Wasserwanderweg. Die Gemeindeangaben umfassen damit Wander-, Rad- und Wasserwege. Für konkrete Wanderungen geben drei Empfehlungen ab dem Bahnhof Kaulsdorf unterschiedliche Streckenverläufe und Zielpunkte vor. Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt reicht die Wanderlandschaft vom Saaletal bis zum Thüringer Wald und umfasst stille Wälder, weite Ausblicke sowie kulturhistorische Sehenswürdigkeiten entlang der Wege. Der Hohenwarte-Stausee-Weg ist dort als Qualitätswanderweg vom Deutschen Wanderverband zertifiziert; gut markierte Strecken gehören zu diesem regionalen Angebot.

Eine Empfehlung führt vom Bahnhof Kaulsdorf über die Saalebrücke, durch Kaulsdorf und weiter über Fuhrgasse, Am Wachhügel und den Teufelsgraben. In Serpentinen geht es auf den Geyersleitensteig zu einer Rastbank. Von dort reicht der Panoramablick auf die Rohrbahn und das Kraftwerk Hohenwarte II, das Ausgleichbecken und Kraftwerk Eichicht, Schloss und Kirche Eichicht sowie den Bahnhof.

Eine weitere Wanderempfehlung führt vom Bahnhof über Lohmweg und Lohmsteig zum 403 m hohen Lohmturm und zur Lohmhütte und zurück. Die einfache Strecke beträgt 1.150 m bei 170 m Höhenunterschied; unterwegs bietet sich ein Panoramablick. Die genannten Stationen geben der Tour klare Orientierungspunkte, während die Wegbeschreibung auch den Rückweg einschließt.

Die dritte Empfehlung verläuft vom Bahnhof Kaulsdorf über die Alte Straße und Auf der Stelze zum Sorbenblick auf dem Sorbenstein und weiter zum Bahnhof Hockeroda. Damit unterscheiden sich die Vorschläge nicht nur durch ihre Wegführung: Beim Lohmturm sind Hin- und Rückweg genannt, die Route zum Sorbenblick führt weiter bis zu einem anderen Bahnhof, und die Geyersleiten-Empfehlung führt zu einer Rastbank mit Panoramablick.

Dieser Vergleich hilft bei der Wahl einer Wanderung nach gewünschtem Ziel und Streckenform. Vor dem Aufbruch empfiehlt sich außerdem ein Blick auf die aktuellen Wegbedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Lichte, Königsee-Rottenbach, Saalfeld, Leutnitz, Remda-Teichel, Bad Blankenburg, Meura, Katzhütte

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Saalfeld-Rudolstadt.

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