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Der Trusetaler Wasserfall stürzt in drei Kaskaden über eine Granitformation 60 Meter in die Tiefe. Neben dem Wasserfall können Sie eine Treppe mit 228 Stufen erklimmen. Diese markanten Merkmale geben einem Besuch einen klaren Natur-Schwerpunkt. Wenn Ihnen der laufende Wasserfall wichtig ist, berücksichtigen Sie die Jahreszeit: Im Winter ist er abgestellt.

Wasserfall, Turm und Bergbaugeschichte

Der Wallenburger Turm am Ortsrand von Trusetal ist ein Denkmal romanischer Baukunst aus dem 13. Jahrhundert. Er bringt ein historisches Baudenkmal in die Auswahl der örtlichen Sehenswürdigkeiten. Auch die Heimatstube in Trusetal setzt einen eigenen Akzent: Der Bergbau- und Heimatverein Trusetal hat sie eingerichtet und betreibt sie. So begegnen Ihnen im Ort sowohl bauliche Geschichte als auch Themen der Heimat- und Bergbaugeschichte.

Im Besucherbergwerk „Hühn“ wird eine Bergbaugeschichte erlebbar, die als fast tausend Jahre alt gilt. Nach der Führung können Sie beim „Klonike am Hühn“ nach Mineralsteinen schürfen. Damit verbinden sich der Einblick in die Bergbaugeschichte und eine praktische Aktivität, ohne dass beide dasselbe Erlebnis bieten: Die Führung widmet sich dem Bergwerk, das Schürfen den Mineralsteinen. Diese Angebote sind eine weitere Möglichkeit, den Aufenthalt neben Wasserfall und Architektur auszurichten.

Routen und Rastmöglichkeiten

Die Rennsteig-Leiter Trusetal führt vom Wasserfall über Fünf Gärten, Laudenbach und den Bergbaulehrpfad zum Rennsteig. Wer stattdessen eine Tour mit benannten Sehenswürdigkeiten in den Blick nehmen möchte, findet eine markierte Route über 17,5 Kilometer. Sie beginnt am Bad Vilbeler Platz und führt unter anderem zum Wallenburger Turm, zum Besucherbergwerk „Hühn“ und zum Wasserfallblick. Eine weitere markierte Erlebnis-Tour um Trusetal führt unter anderem an der Teufelskanzel und am Wasserfallblick vorbei.

Für Radfahrende beginnt der Inselsberg-Radweg am Busbahnhof in Brotterode; seine Länge beträgt etwa 17 Kilometer. Die genannten Routen unterscheiden sich damit in ihren beschriebenen Schwerpunkten: Bei der Sehenswürdigkeiten-Tour stehen markierte Wegpunkte im Vordergrund, beim Inselsberg-Radweg die Radroute ab dem Busbahnhof. Die Rennsteig-Leiter führt über mehrere benannte Zwischenorte bis zum Rennsteig. Am Naturpark-Weg bei der Pfingstweide lädt außerdem eine Hütte zur Rast ein. So finden Sie neben den Routen auch einen benannten Rastpunkt.

Weitere Kulturziele im übergeordneten Reiseziel Schmalkalden-Meiningen

Wenn Sie Ihren Aufenthalt über die lokalen Angebote hinaus planen, können auch weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Schmalkalden-Meiningen interessant sein. In Schmalkalden erleben Sie in der Viba Nougat-Welt die Nougatherstellung in einer gläsernen Manufaktur. Praktische Confiserie-Kurse bieten Gelegenheit, Schokolade zu gießen, Nougat zu verzieren und Pralinen zu kreieren. Kurszeiten und Buchungsbedingungen können sich ändern; prüfen Sie diese vorab.

Ebenfalls in Schmalkalden liegt das Hochofenmuseum „Neue Hütte“. Die Hochofenanlage stammt von 1835; bis 1924 wurden dort einheimische Eisenerze auf Holzkohlebasis zu Roheisen verhüttet. Eine Ausstellung behandelt die fast 1300-jährige Entwicklung der Eisen- und Stahlwarenproduktion in der Region Schmalkalden, einschließlich der „Schmalkalder Artikel“. Eine 45-minütige Führung widmet sich der Geschichte und Funktion des Hochofenbetriebs. Diese Angebote setzen einen anderen Schwerpunkt als die Natur- und Bergbauziele in Brotterode-Trusetal: Hier stehen Nougatherstellung, Handwerk und Industriegeschichte im Mittelpunkt.

Weitere Reiseziele entdecken: Kleinschmalkalden, Vachdorf, Altersbach, Birx, Frankenheim/Rhön, Rohr / Thüringen, Unterschönau, Viernau

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schmalkalden-Meiningen.

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