Der große, mit Rasen begrünte Dorfanger liegt im Zentrum Sundhausens; ringsum stehen abwechselnd Linden und Kastanien. Dazu kommen die Feste im Veranstaltungskalender der Gemeinde: ein Pfingstfest mit Maibaumaufstellen, ein traditionelles Osterfeuer und ein Weihnachtsmarkt. So lässt sich Sundhausen sowohl über seine Ortsmitte als auch über verschiedene Festanlässe kennenlernen. Wenn Sie Ihre Reise an einem Fest ausrichten möchten, prüfen Sie die aktuellen Termine vor der Buchung.
Dorfmitte und Festkalender
Der Anger ist mehr als ein grünes Detail im Ortsbild: Als Zentrum bietet er einen klaren räumlichen Bezugspunkt, um Sundhausen einzuordnen. Die abwechselnd stehenden Linden und Kastanien geben der großen Rasenfläche ein eigenes, konkret beschriebenes Erscheinungsbild. Zusammen mit dem Veranstaltungskalender entsteht ein lokaler Eindruck, der sowohl den Mittelpunkt des Dorfes als auch seine gemeinschaftlichen Anlässe berücksichtigt.
Die drei genannten Feste setzen unterschiedliche saisonale Akzente. Das Pfingstfest verbindet sich mit dem Maibaumaufstellen, das Osterfeuer ist als traditionell beschrieben, und der Weihnachtsmarkt ergänzt die Auswahl. Für die Reiseplanung ist dabei der jeweilige Termin entscheidend: Legen Sie Ihre Übernachtung erst fest, wenn Sie geprüft haben, wann das gewünschte Fest stattfindet.
Im übergeordneten Reiseziel Unstrut-Hainich
Im übergeordneten Reiseziel Unstrut-Hainich reicht die Auswahl von Wald- und Aussichtserlebnissen bis zu Museen, Stadtgeschichte und Gärten. Der Unstrut-Hainich-Kreis ist Teil der Welterberegion Wartburg Hainich. Für die Entscheidung nach Interessen können Sie die Schwerpunkte vergleichen: Höhe und Wald, historische Bauwerke und Sammlungen oder botanische Anlagen.
Baumkronenpfad, Nationalpark und Draisine
Auf dem Baumkronenpfad spaziert man in 24 Metern Höhe über das Dach des Hainich; vom Baumhaus reicht der Blick über den Nationalpark Hainich. Einen weiteren Höhenpunkt bietet der Baumturm des Pfads: Schwindelfreie können ihn bis zu einer Plattform in 40 Metern Höhe besteigen. Von dort reicht die Aussicht über den Hainich bis ins Thüringer Becken. Die beiden Höhenangaben geben unterschiedliche Perspektiven auf den Pfad: den Spaziergang in 24 Metern und die höher gelegene Aussichtsplattform.
Der Baumkronenpfad beginnt 200 Meter vom Nationalparkzentrum Thiemsburg entfernt. Dort gibt es einen großen Wanderparkplatz, eine gastronomische Einrichtung, Toiletten und eine Haltestelle des öffentlichen Nahverkehrs. Das Zentrum vermittelt seine Ausstellung mit Filmen, großformatigen Bildwänden, Erlebnisstationen und interaktiven Elementen. Ein vollständig barrierefreier Media-Guide ergänzt das Angebot; Tablets und Kopfhörer können ausgeliehen werden. Da sich Betriebsbedingungen ändern können, prüfen Sie die aktuellen Besucherinformationen vor der Anreise.
Für einen natur- und kulturgeschichtlichen Schwerpunkt führt der Betteleichenweg im Frühling durch blühende Bestände von Bärlauch und Lerchensporn. Unterwegs liegen kulturhistorische Höhepunkte wie das Ihlefelder Kreuz, die Eiserne Hand und das Ihlefeld. Eine andere Perspektive auf die Landschaft bietet Strecke 1 der Erlebnis-Draisine: Sie überquert den 244 Meter langen und 24 Meter hohen Lengenfelder Viadukt mit seinen acht Bögen. Prüfen Sie vor der Reise die aktuelle Verfügbarkeit der Strecke.
Stadtgeschichte und Museen
In Mühlhausen lässt sich Stadtgeschichte an mehreren baulichen Merkmalen ablesen. Die Stadt hat elf mittelalterliche Kirchen und einen erhaltenen inneren Stadtmauerring mit zahlreichen Wehrtürmen. Von der inneren, ältesten Mühlhäuser Stadtmauer sind bis heute 2,2 Kilometer erhalten. Der Rabenturm setzt einen Aussichtsschwerpunkt: Seine Plattform ist 34,2 Meter hoch und bietet einen Panoramablick über Mühlhausen und die Umgebung. So stehen historische Mauern und Kirchen einer erhöhten Aussichtsperspektive gegenüber.
Auch die Museen setzen unterschiedliche Akzente. Das Thüringer Apothekenmuseum im Haus Rosenthal präsentiert auf 276 Quadratmetern Pharmaziegeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts. Im kleinen Museum am Opfermoor Vogtei werden Originalfunde aus den archäologischen Grabungen der Siedlung und der Kultstätte gezeigt. In Schlotheim bewahrt das Seilermuseum in einer originalgetreuen Spinnbahn ein Wahrzeichen des traditionsreichen Seilerhandwerks. Diese Auswahl reicht von Pharmaziegeschichte und archäologischen Funden bis zu einem historischen Handwerk.
Gärten in Bad Langensalza
Wer botanische Sammlungen den historischen Ausstellungen vorzieht, findet zwei klar unterscheidbare Schwerpunkte in Bad Langensalza. Im Rosengarten werden auf einem 18.000 Quadratmeter großen ehemaligen Fabrikgelände fast 450 Rosenarten und -sorten präsentiert. Im Botanischen Garten können seltene Kakteen und Yuccas aus Südamerika besichtigt werden. Damit stehen eine umfangreiche Rosensammlung und Pflanzen aus Südamerika als unterschiedliche Interessen für einen Aufenthalt zur Auswahl.
Weitere Reiseziele entdecken: Oppershausen, Schönstedt, Menteroda, Weinbergen, Herbsleben, Bad Tennstedt, Blankenburg, Kammerforst
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Unstrut-Hainich.