Ebenshausen lässt sich über zwei markante Orte und verschiedene Wege entdecken: Die Dreifaltigkeitskirche erzählt von der Geschichte des Ortes, die alte Linde im Werrapark ist sein Wahrzeichen. Für Bewegung bieten sich ein Abschnitt des Werratal-Radwegs und ein Rundwanderweg mit Aussichtspunkt an. So stehen kulturelle Ortsgeschichte und Touren durch die Umgebung als unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander.
Kirche und Wahrzeichen in Ebenshausen
Die heutige Dreifaltigkeitskirche wurde 1714 am Standort einer kleinen Holzkapelle erbaut. Der Bezug zum früheren Kapellenstandort macht die Baugeschichte besonders anschaulich: Die heutige Kirche steht an einem Ort, der bereits zuvor für einen Sakralbau genutzt wurde. Im Inneren wird der Raum von einem Tonnengewölbe überspannt. Der Begriff bezeichnet eine längs verlaufende, bogenförmige Deckenform und lenkt den Blick auf die Architektur des Kirchenraums.
Ein anderer Orientierungspunkt liegt im Werrapark: Dort steht die „alte Linde“, das Wahrzeichen des Dorfes. Kirche und Linde stehen damit für zwei verschiedene Aspekte Ebenshausens – die Baugeschichte und ein prägendes örtliches Wahrzeichen.
Radweg und Rundwanderung
Der Werratal-Radweg führt südlich am Mihlaer Freibad vorbei nach Mihla und westlich zum Nachbarort Frankenroda. Eine beschriebene Rundwanderung führt über Frankenroda und den „Gringel“ mit historischer Kalkröste und Orchideenstandort zum Aussichtspunkt Ebenshausen. Dort gibt es einen Rastplatz; anschließend verläuft der Rückweg auf dem Werratalradweg.
Die Touren unterscheiden sich in ihrer Form: Beim Radweg sind Mihla und Frankenroda die genannten Richtungen und Ziele. Die Wanderung führt zu den örtlichen Merkmalen am Gringel und zum Aussichtspunkt, bevor sie auf dem Werratalradweg zurückführt. Prüfen Sie vor der Radtour aktuelle Hinweise zum Werratal-Radweg und vor der Wanderung die örtlichen Wegbedingungen.
Kultur im übergeordneten Reiseziel Amt Creuzburg
Auch im übergeordneten Reiseziel Amt Creuzburg gibt es historische Themen, die einen eigenen Blick verdienen. Die Dauerausstellung des Burgmuseums auf der Creuzburg behandelt die Geschichte der Burg, der Stadt und der Justiz sowie die Geschichte der Thüringer Landgrafen. Zu den Ausstellungsthemen gehört außerdem Michael Praetorius, ein Komponist und Musiktheoretiker, der etwa von 1572 bis 1621 lebte. Die Bauzeit der Creuzburg lag zwischen 1165 und 1170; sie war wahrscheinlich ein Lieblingsort der Heiligen Elisabeth.
In Creuzburg stehen weitere markante Bauwerke: Die steinerne romanische Werrabrücke wurde 1223 erbaut. Neben ihr befindet sich die Liboriuskapelle aus dem Jahr 1499. Diese Daten geben zwei unterschiedliche historische Bezugspunkte: die Brücke aus dem 13. Jahrhundert und die später entstandene Kapelle. In Mihla behandelt das Museum im Rathaus das bäuerliche Leben, den Adel und die Kriege in Westthüringen. Ebenfalls in Mihla steht das 1581 fertiggestellte Rote Schloss, ein Fachwerkschloss im Renaissancestil.
Wandern und weitere Erlebnisse im Amt Creuzburg
Rund um Creuzburg gibt es mehrere ausgeschilderte Rundwanderwege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Ihre Längen reichen von 2,5 bis 14 Kilometern. Damit stehen im übergeordneten Reiseziel unterschiedlich lange und anspruchsvolle Wanderoptionen zur Wahl; die Angaben beziehen sich auf Wege rund um Creuzburg.
In Creuzburg gibt es außerdem zwei Bootsanlegestellen mit Rastplätzen. Prüfen Sie vor dem Aufbruch, ob die Anlagen in Betrieb sind. So bleiben die Ortsbesichtigung, die Wahl einer Wanderstrecke und ein möglicher Aufenthalt an den Bootsanlegestellen klar unterscheidbare Möglichkeiten, das übergeordnete Reiseziel Amt Creuzburg zu erkunden.
Weitere Reiseziele entdecken: Andenhausen, Treffurt, Nazza, Steinbach, Ruhla, Fischbach, Hörselberg-Hainich, Witzelroda.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Wartburg.