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Zwischen Wasserspiegel und oberem Kraterrand der Laguna del Quilotoa liegen 440 m Höhenunterschied. Die Provinz Cotopaxi zeigt neben solchen vulkanischen Formen auch geschützte Waldreste, archäologische Orte und das Kulturerbe Latacungas.

Vulkanische Formen und geschützte Landschaften

Der aktive Vulkan Cotopaxi im Parque Nacional Cotopaxi zählt zu den höchsten Vulkanen der Welt. Der Nationalpark bietet Möglichkeiten zum Wandern, Campen und Beobachten der Natur. In Chugchilán im Kanton Sigchos liegt die Laguna del Quilotoa, ein etwa 3 km großer Vulkansee. Wenn Sie Aktivitäten im Nationalpark planen, prüfen Sie vorab die aktuellen Besuchsbedingungen.

Der Cañón del Toachi im Kanton Sigchos entstand durch pyroklastische Ströme bei Ausbrüchen des Vulkans Quilotoa; durch seine tiefe Schlucht fließt der Río Toachi. Der Wasserfall von Licamancha stürzt 102 m frei in den Río Toachi. Er liegt in bewaldeter Berglandschaft am Cañón de Agüilla, umgeben von hohen Bergen und Klippen. Von einer Hängebrücke aus kann man den Wasserfall betrachten.

Der Bosque Protector Sarapullo wurde am 26. Juni 1986 als Schutzwald ausgewiesen; die Ausweisung wurde am 30. Juli 1986 im Amtsblatt veröffentlicht. Er bewahrt Reste ursprünglicher Wälder sowie bemerkenswerte natürliche und landschaftliche Ressourcen. Die Laguna Quilindaña liegt südöstlich des Vulkans Cotopaxi und gilt als Naturattraktion der ecuadorianischen Anden.

Archäologie und überlieferte Geschichte

Churo de Amanta wird in Chugchilán im Kanton Sigchos als kulturelle Erscheinungsform beschrieben; der Berg gilt der Überlieferung zufolge als vorspanische Inka-Festung. Zu ihm gehören steinerne Ruinen, Kanäle beziehungsweise Gräben und abschnittsweise Fußwege. Malqui y Machay liegt ebenfalls in Chugchilán im Kanton Sigchos und umfasst archäologische Ruinen im Stil der späten Inka: behauene und polierte Steinstrukturen, mehrere rechteckige Räume und einen trapezförmigen Platz. Die beiden Orte setzen unterschiedliche Akzente: Bei Churo steht die überlieferte Festungsdeutung im Vordergrund, bei Malqui y Machay die Form der Steinstrukturen und Räume.

Latacunga: Kulturerbe, Wege und Küche

In Latacunga rückt die Kulturgeschichte in den Vordergrund. La Mama Negra gilt als herausragender Ausdruck des immateriellen Kulturerbes der Stadt. Das historische Zentrum Latacungas wurde unter dem Ansatz „Herencia Patrimonial“ zum sechsten „Rincón Mágico“ Ecuadors erklärt. Im abgegrenzten historischen Zentrum befinden sich 21 touristische Attraktionen.

Die Ruta de la Fiesta Patrimonial führt durch Straßen und Fußwege im nördlichen Bereich des historischen Zentrums und besucht denkmalgeschützte Gebäude, um Geschichte und Traditionen des Kantons Latacunga kennenzulernen. Wenn Sie die Route einplanen, prüfen Sie vorab die örtlichen Besuchsbedingungen. In Latacunga werden auch Gleitschirmflüge vom Cerro Putzalahua als Erlebnis beworben. Der Startbereich wird mit 738 Metern Höhe beschrieben und bietet Panoramablicke.

Bei „Harika, la hora del chapo“ können Sie traditionelle Máchica selbst rösten, mahlen, zubereiten und verkosten. Traditionelle Haciendas, in denen Queso de hoja hergestellt wird, gehören ebenfalls zu den kulinarischen Entdeckungen. Auf lokalen Märkten können Sie ecuadorianische Küche wie Chugchucaras und Allullas mit Queso de hoja probieren.

Vergleichen Sie anschließend die Lage eines Hotels mit den Zielen, die Sie besuchen möchten.

Weitere Reiseziele entdecken: Latacunga, Pujilí, Huagrahuasi, Sigchos, Tanicuchi, La Maná, Carmela, Morona Santiago.

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