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In Lemland führen verschiedene Spuren zu Seefahrtsgeschichte, mittelalterlicher Kunst und Landschaften mit eigenen Besuchsregeln. Auch Wanderungen lassen sich unterschiedlich planen: Der Lemlandsleden kann in mehreren Etappen erwandert werden, während sich andere Ausflugsziele durch ihre sommerliche Prägung auszeichnen. So können Sie Ihre Reise nach den Themen ausrichten, die Sie besonders interessieren.

Seefahrtsgeschichte und historische Orte

Die vier zu Rödhamn gehörenden Schären boten Seefahrern vom Mittelalter an Schutz vor Stürmen auf der Ålandsee. Einen anderen Einblick in die Geschichte der Seefahrt bietet Skeppargården Pellas: Der Reeder Erik Petter Eriksson errichtete es 1884. Auch die Kapelle von Lemböte gehört zu diesem historischen Themenfeld. Sie ist eine alte Seefahrerkapelle aus dem 12. Jahrhundert und ein lohnendes Ausflugsziel.

Die Lemland Madonna ist eine aus Eichenholz geschnitzte Skulptur aus den 1320er-Jahren. Sie zeigt Maria mit dem Jesuskind auf dem Schoß. In der Lemland Church befinden sich außerdem zwei Kruzifixe aus dem 14. Jahrhundert sowie weitere spätmittelalterliche Figuren. Die Datierungen geben diesen Kunstwerken unterschiedliche historische Einordnungen: Die Madonna stammt aus den 1320er-Jahren, die Kruzifixe aus dem 14. Jahrhundert. Zusammen mit den weiteren Figuren zeigen sie verschiedene Aspekte mittelalterlicher Kirchenkunst in Lemland.

Nåtö und Herröskatan: Natur und Besuchsregeln

Zu Nåtös Landschaft gehören blütenreiche Wiesen mit wilden Orchideen, ältere Weideflächen, Küstenwiesen und üppige Haselgehölze. Die Wiesen werden jedes Jahr im Juli auf traditionelle Weise gemäht. Dieser wiederkehrende Zeitpunkt verbindet die Landschaft mit einem konkreten saisonalen Anhaltspunkt. Im Naturschutzgebiet Nåtö bleiben Sie auf den markierten Wegen und führen Hunde an der Leine. Pflanzen und weitere in den Schutzgebietsregeln aufgeführte Naturmaterialien dürfen nicht gesammelt werden. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Hinweise des Schutzgebiets.

Im Naturschutzgebiet Herröskatan befinden sich Ruinen von Befestigungsanlagen aus beiden Weltkriegen. Daneben gibt es Spazierwege, Rastplätze mit Tischen und Bänken sowie einen Vogelbeobachtungsturm. Die Ruinen führen zur militärischen Geschichte, während Wege und Rastplätze einen anderen Schwerpunkt für den Aufenthalt im Freien setzen. Wenn Sie einen Besuch planen, können Sie anhand dieser unterschiedlichen Angebote entscheiden, ob Sie sich eher für Geschichte, einen Spaziergang oder eine Pause am Rastplatz interessieren.

Wandern und saisonale Ausflüge

Der Lemlandsleden kann in mehreren Etappen erwandert werden. Ein Abschnitt zwischen Söderby und Lumparsund führt über den 77 Meter hohen Bistorpberget. Von dort bietet sich ein Blick über den Meeresarm Lumparn; in der Gegend liegen große Steinflächen, die von der Inlandeiszeit hinterlassen wurden. Der Wegabschnitt vereint den Blick über den Meeresarm Lumparn mit den großen Steinflächen, die von der Inlandeiszeit hinterlassen wurden.

Der Lemströms kanal ist im Sommer, wenn reger Bootsverkehr herrscht, ein Ausflugsziel. Für die saisonale Planung unterscheiden sich damit zwei Anhaltspunkte: Auf Nåtö werden die Wiesen jedes Jahr im Juli traditionell gemäht; am Kanal prägt der rege Bootsverkehr im Sommer den Ausflugscharakter. Wenn Sie Ihre Reisezeit abwägen, können Sie diese saisonalen Bezüge neben den mehrstufigen Wandermöglichkeiten und den historischen Sehenswürdigkeiten berücksichtigen.

Weitere Reiseziele entdecken: Gottby, Geta, Finström, Ödkarby, Eckerö, Lumparland, Hammarland, Markusböle.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ålands landsbygd.

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