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Lalinde vereint die Geschichte einer englischen Bastide mit dem Canal de Lalinde und einem Blick auf die Dordogne. Für die Planung lassen sich verschiedene Schwerpunkte unterscheiden: die regelmäßige Stadtanlage und ihre Befestigungsreste, der Kanal mit seinen Bauwerken und seiner Freizeitnutzung, eine einstündige Kulturwanderung oder der Donnerstagsmarkt. Das Angebot reicht damit vom selbstgeführten Rundgang durch die Bastide bis zu einem markierten Wander- und Mountainbikewegenetz von fast 200 km.

Bastide und historische Bauten

Lalinde ist eine englische Bastide, die im 13. Jahrhundert von Heinrich III. von England gegründet wurde. Ihr regelmäßiger Stadtgrundriss besteht aus rechtwinklig angeordneten Straßen und einem zentralen Platz. Als Überreste der früher befestigten Stadt sind die Uferbefestigungsmauern und die Porte de Bergerac erhalten. Stadtgrundriss und Befestigungsreste geben damit zwei unterschiedliche Bezugspunkte für die Ortsgeschichte.

Auch die Markthalle lässt sich zeitlich einordnen: Die heutige Halle stammt aus dem 19. Jahrhundert und ersetzte eine Markthalle aus dem 15. Jahrhundert. Zusammen mit der Gründung der Bastide im 13. Jahrhundert ergibt sich eine Abfolge verschiedener Epochen im Ortsbild. Die Markthalle steht für eine spätere bauliche Veränderung, während die Bastide an die Gründungsgeschichte erinnert.

Canal de Lalinde und Wege

Der Canal de Lalinde wurde zwischen 1838 und 1843 zwischen Mauzac und Tuilières angelegt. Zu den Elementen des Kanalbauwerks zählen Schleusen, Becken, Aquädukte und Schleusenwärterhäuser. Der Canal wird außerdem zum Angeln und Spazierengehen genutzt.

Die Véloroute Voie Verte V91 verläuft entlang des Canal de Lalinde zwischen den Schleusen von Tuilières und Mauzac. Das ehemalige Schleusenhaus in Lalinde ist Ausgangspunkt für fast 200 km markierter Mountainbike- und Wanderwege. Einen anderen Zeitrahmen bietet die Kulturwanderung durch die Bastide: Der kostenlose, selbstgeführte Rundgang ist auf 60 Minuten ausgelegt und vermittelt die Legende vom Coulobre. Die Formate unterscheiden sich in Art und Maßstab: Die V91 bezeichnet einen Abschnitt entlang des Kanals, die Kilometerzahl den Umfang des markierten Wegenetzes und die Stunde die Dauer des Kulturrundgangs.

Landschaft und Markt

Die Chapelle Saint-Front liegt am Ende eines Felsvorsprungs und überblickt die Dordogne. Anders als bei den regelmäßigen Straßen der Bastide und den technischen Anlagen des Kanals steht hier der Landschaftsbezug im Vordergrund.

Jeden Donnerstagvormittag findet ein traditioneller Markt in den Straßen gegenüber dem Rathaus und auf dem zentralen Platz statt. Zu den regionalen Produkten zählen Ente, Gänse, Huhn, Erdbeeren und Wein. Wenn der Markt Teil Ihres Aufenthalts sein soll, ist der Donnerstagvormittag der relevante Planungszeitpunkt.

Das Touristeninformationsbüro von Lalinde liegt nahe der Dordogne auf dem Platz an der Markthalle und berät bei der Organisation des Aufenthalts.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dordogne.

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