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An der Dordogne verbindet Lamonzie-Saint-Martin Flusslandschaft mit historischen Kirchen, archäologischen Spuren und Weinthemen. Die Dordogne grenzt den nördlichen Teil der Gemeinde auf etwa sechs Kilometern ab. Ein Fußweg am Ufer, saisonale Strand- und Marktangebote sowie Besichtigungen nach Terminvereinbarung setzen unterschiedliche Akzente für die Reiseplanung.

Uferweg und Flusslandschaft

Der etwa sieben Kilometer lange Fußweg verläuft am Ufer von der SNCF-Brücke von La Bourgatie bis nach Saint-Martin. Seine Bedingungen können sich ändern; prüfen Sie sie vor dem Losgehen. Im Sommer sind Kieselstrände zugänglich. Auch dort sollten Sie vor dem Besuch die örtlichen Bedingungen prüfen.

Unterhalb der Kirche Saint-Sylvain am Ufer der Dordogne liegt die restaurierte Fontaine Saint-Sylvain. Zustand und Zugang können sich ändern, daher empfiehlt es sich, beides vor einem Besuch zu prüfen. Nahe der Kirche wurde außerdem eine Fischlaichstelle wiederhergestellt. Sie ist ein weiterer Aspekt des lokalen Flussraums. Die ländliche Agrarlandschaft ist stark vom Obstbau geprägt: In Lamonzie-Saint-Martin gibt es mehrere hundert Hektar Apfelplantagen, von denen die meisten mit Hagelschutznetzen bedeckt sind.

Kirchen, Geschichte und geschütztes Ensemble

Das Domaine du château de Saint-Martin ist als Kulturerbe eingetragen. Zum Ensemble gehören Nebengebäude und landwirtschaftliche Gebäude, der Park mit seinen Terrassen und zwei Brücken, Zierbauten, hydraulische Anlagen sowie die Zufahrtsallee. Die am östlichen Ende gelegenen Hallen sind davon ausgenommen. Die genaue Abgrenzung gehört damit ebenso zum Bild des Ensembles wie seine verschiedenen Gebäude und Anlagen.

Die Kirche Saint-Sylvain wurde im 14. Jahrhundert repariert oder wiederaufgebaut, nachdem die religiösen Gebäude verfallen waren. Mit der Pfarrei Saint-Sylvain ist auch ein Nonnenpriorat verbunden: Boson der Ältere gründete es gegen Ende des 10. Jahrhunderts in dieser Pfarrei. Die Kirche Saint-Roch in Le Monteil ist gotisch und besitzt einen Glockenturm mit spitzem Helm. Ihr Bau wurde durch die Spenden der Baronin de Fontvielle ermöglicht; die Pfarrei wurde per Verordnung vom 4. Juni 1853 gegründet.

Die Kapelle Saint-Martin am Ufer der Dordogne war früher Pfarrsitz in der Gemeinde. Auch die gallorömische Vergangenheit gehört zur Ortsgeschichte: Im 20. Jahrhundert wurden Überreste einer Villa freigelegt, darunter Thermen, ein Aquädukt und ein Teil eines Sarkophags. Diese Zeugnisse ergänzen die mittelalterlichen Kirchen um eine ältere historische Schicht.

Wein und Sommermarkt

Das Weingut Château Haut Lamouthe erzeugt Weine der Appellationen Bergerac, Côtes de Bergerac und Monbazillac und verfügt über einen Verkostungskeller. Geführte Besichtigungen gibt es ausschließlich nach Terminvereinbarung. Wenn Sie einen Besuch einplanen, vereinbaren Sie den Termin vorab und prüfen Sie die Besuchsregelung nochmals.

Im Sommer findet der Gourmetmarkt Les Halles Gourmandes jeden Mittwochabend von 19 bis 23 Uhr im Ortskern statt. Dort gibt es verschiedene Stände; eine Reservierung ist nicht erforderlich. Prüfen Sie die konkreten Termine für Ihr Reisejahr. Markt und Kieselstrände sind saisonale Angebote, während die Besichtigung des Weinguts an einen vereinbarten Termin gebunden ist.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dordogne.

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