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Ein 7,3 Kilometer langer Rundweg beginnt in Lembras; am Caudeau kommen kürzere Wegformate hinzu. Zusammen mit der waldgeprägten Landschaft und den kulturgeschichtlichen Orten bietet der Ort unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt. Wer Hotels in Lembras sucht, kann zuerst überlegen, ob Wandern, Naturbeobachtung oder historische Bauwerke den eigenen Reiseplan stärker prägen sollen.

Wege zwischen Wald und Caudeau

Der Sentier des Châtaigniers beginnt in Lembras und ist 7,3 Kilometer lang. Der Rundweg wird für Wandern, Mountainbiking und Reiten jeweils als leicht eingestuft. Am Caudeau gibt es außerdem einen zweiten Rundweg: Er umfasst 2,5 Kilometer und ist als Hin- und Rückweg angelegt. So stehen ein längerer Rundweg und eine kürzere Strecke mit ausgewiesener Rückwegform nebeneinander.

Der 800 Meter lange Naturlehrpfad am Caudeau ergänzt die Strecken um einen erklärenden Schwerpunkt. Tafeln informieren dort über das Gewässer und seine Umgebung.

Waldlandschaft und Tierwelt

Im Süden wird Lembras vom Tal des Caudeau begrenzt; nach Nordosten erstreckt sich der Ort auf ein welliges Plateau mit ausgedehnten Waldflächen. Die Wälder weisen eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt auf. Mit etwas Geduld können dort auch Hirsche beobachtet werden. Im Caudeau bei Lembras kommen mindestens sieben Fischarten vor. Damit gehören sowohl die Wälder als auch das Gewässer zu den eigenständigen Naturthemen des Ortes: hier die Möglichkeit einer Tierbeobachtung, dort die Fischwelt des Flusses.

Brunnen, Turm und Schloss

Der Puits des Gironnets ist 32 Meter tief. Über dem Brunnen befindet sich ein kleiner Unterstand mit ziegelgedecktem Satteldach. Ein von Hand gedrehtes Rad treibt eine Winde an, die außerhalb des Brunnenschachts angeordnet ist. Der Brunnen wurde 2008 sorgfältig restauriert, ist jedoch nicht mehr in Betrieb. Seine Tiefe, die Konstruktion des Unterstands und der historische Mechanismus machen ihn zu einem besonderen Teil der Ortsgeschichte.

Auch die Tour Cyrano verweist auf eine ältere Geschichte: Im Jahr 1113 bildete der heutige Turm den Bug einer dreifach ummauerten Festung in Ribeyrie. Richard Löwenherz ließ die Festung um 1198 abtragen. Die Tour Cyrano steht weiterhin an der Kreuzung der Wege nach Queyssac und Greloux. Die sogenannte „römische Brücke“ von Lembras ist eine Steinbrücke über den Caudeau.

Das Château la Renaudie ist ein Schloss aus dem 18. Jahrhundert. Besichtigungen in eigener Regie sowie geführte Besichtigungen nach Vereinbarung sind möglich. Zum Château gehört ein zusammenhängender Weinberg von 35 Hektar, der 10 Prozent der gesamten AOC-Produktion von Rotwein aus Pécharmant ausmacht. Hier treffen Baugeschichte und Weinbau aufeinander, während Brunnen, Turm und Brücke andere Aspekte des geschichtlichen Erbes zeigen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dordogne.

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