Saint-André-Du-Bois lässt sich über ein prägnantes Thema erschließen: Château Toulouse-Lautrec mit seiner Kunst- und Weingeschichte. Die Führungen drehen sich um die ehemalige Familienresidenz von Henri de Toulouse-Lautrec und um die Weinbereitung des Weinguts. Die kulturelle Führung mit einem Guide-Conférencier führt durch die frühere Residenz; bei der önologischen Führung werden Keller und Weinbereitungstechniken vorgestellt. Kombinierte Angebote verknüpfen beide Themen mit Verkostungen und, im Pass Journée, einem Gourmet-Picknick. Daneben geben Landschaft und Ortsgeschichte weitere Anknüpfungspunkte für die Wahl des eigenen Schwerpunkts.
Kunst und Geschichte am Château Toulouse-Lautrec
Die Geschichte des Anwesens reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, als die „Maison noble de Taste“ errichtet wurde. Château Toulouse-Lautrec ist die ehemalige Familienresidenz von Henri de Toulouse-Lautrec. Die kulturelle Führung mit einem Guide-Conférencier führt durch die frühere Residenz. Dabei werden etwa 30 Originalwerke gezeigt, darunter Skizzen, Plakate und Lithografien. So verbindet das Angebot die Geschichte des Hauses mit einer Auswahl von Toulouse-Lautrecs Kunst.
Weinführung und kombinierte Angebote
Die Weinbesichtigung setzt einen anderen Akzent: Sie stellt den Gärraum, den Fasskeller und die Weinbereitungstechniken des Weinguts vor. Zur geführten Weinbesichtigung gehört eine kommentierte Verkostung der Weine des Weinguts. Der Pass Découverte verbindet kulturelle Führung und önologische Führung mit einer Verkostung. Der Pass Journée umfasst beide geführten Besichtigungen und ergänzt sie um ein Gourmet-Picknick sowie eine Flasche Château-Wein im Park. Die Wahl lässt sich am gewünschten Umfang ausrichten: Der Pass Journée ergänzt die Verbindung von Kultur und Wein um Picknick und Wein im Park.
Auch die beiden Führungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Die kulturelle Führung verknüpft Residenz und Kunst, während die Weinbesichtigung Keller, Herstellung und Verkostung in den Mittelpunkt stellt. Die Pass-Angebote führen diese Interessen zusammen.
Spielerische Aktivität und Landschaft
Mit „Le Trésor d’Adèle“ kommt ein weiteres Format hinzu. Das Spiel ist eine spielerische und lehrreiche Aktivität im Freien. Ein Begleitheft behandelt die Geschichte des Château, von Henri de Toulouse-Lautrec und seiner Mutter, Gräfin Adèle de Toulouse-Lautrec. So greift das Angebot neben dem Maler auch die Familiengeschichte auf.
Das Château Toulouse-Lautrec liegt zwischen Feldern, Wäldern und Weinbergen. Zum Anwesen gehören ein 43 Hektar großer Park und ein Weinberg. Die Landschaft und die Bestandteile des Anwesens sind dabei zwei unterschiedliche Aspekte: Die Felder, Wälder und Weinberge beschreiben die Umgebung, während Park und Weinberg zum Anwesen gehören.
Weitere Ortsgeschichte
Ein weiterer kultureller Bezug im Ort ist Château de Malromé in Saint-André-Du-Bois. Es trägt das Label „Maisons des Illustres“, das 2015 vergeben wurde. Zur Ortsgeschichte gehört auch die Église Saint-André. Sie wurde 1860 vollständig instand gesetzt und besitzt eine neugotische Fassade mit axial angeordnetem Glockenturm. Im Inneren befindet sich eine Holzstatue des heiligen Andreas aus dem 18. Jahrhundert.
Die Jahreszahlen ordnen diese Themen zeitlich ein: Die Geschichte des Anwesens reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück, die Holzstatue stammt aus dem 18. Jahrhundert, die Instandsetzung der Kirche erfolgte 1860 und das Label für Château de Malromé wurde 2015 vergeben. So stehen die Geschichte des Anwesens, das kirchliche Erbe und die kulturelle Auszeichnung für unterschiedliche historische Bezugspunkte.
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