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Sanguinet vereint einen See mit archäologischen und baulichen Entdeckungen sowie Wegen durch Dorf und Wald. Für die Wahl des Reiseziels macht es einen Unterschied, ob Sie den Aufenthalt vor allem am Wasser verbringen, die Geschichte des Ortes erkunden oder eine Runde zu Fuß einplanen möchten.

Am Lac de Sanguinet: Baden und Wassersport

Am Lac de Sanguinet sind Baden, Wassersport, Angeln, Segeln und Windsurfen ebenso möglich wie Tretbootfahren, Kanufahren, Kajakfahren und Wasserski. Rund um den See gibt es zahlreiche kleine Strände zum Baden und Erholen. An der Plage du Pavillon ist das Wasser ruhig, klar und flach und eignet sich zum Baden. Von Navarrosse aus erreichen Sie die Plage du Pavillon mit dem Fahrrad über den Radweg am See entlang. Die Conche de Sanguinet liegt vollständig innerhalb des 300 Meter breiten Uferstreifens des Sees.

Archäologie und Baugeschichte

Das Musée du Lac trägt die Bezeichnung „Musée de France“. Seine Dauerausstellung ist in drei chronologische Bereiche gegliedert: Neolithikum, Metallzeiten und Antike. Die archäologische Sammlung umfasst 412 Objekte und reicht vom Neolithikum bis in die gallorömische Zeit. Dort können Sie außerdem die Überreste von Losa entdecken, einem gallorömischen Dorf, das vom 1. bis zum 4. Jahrhundert bewohnt war.

Die Kirche Saint-Sauveur bietet einen weiteren Blick auf die Baugeschichte Sanguinets. Sie wurde zwischen 1853 und 1856 an der Stelle einer romanischen Kirche aus dem 12. Jahrhundert errichtet. Der neoromanische Bau hat einen Vorhallen-Glockenturm und drei Schiffe; am Vorbau befinden sich Taufbecken.

Das Gelände des Espace Gemme umfasst eine Bergerie und ein traditionelles Landes-Wohnhaus. Beide Gebäude wurden aus der Haute-Lande abgebaut und originalgetreu wiederaufgebaut. So stehen neben archäologischen Funden und der Ortskirche auch historische Gebäude im Mittelpunkt der Sanguineter Entdeckungen.

Zwei Rundwege, unterschiedliche Schwerpunkte

Der Dorferkundungsweg beginnt vor dem Fremdenverkehrsamt und führt als etwa 4 Kilometer lange Schleife zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Dorfes sowie zum Espace Gemme. Der Walderkundungsweg startet am Rathaus und bildet eine etwa 8 Kilometer lange Schleife zu forstlichen Anlagen und zum Leben in den Landes. Mehr als 4 Kilometer verläuft er am rechten Ufer der Crastebille entlang. Am Graben entlang des Weges wächst der Königsfarn, ein großer Farn mit hellgrünen Wedeln.

Die Rundwege unterscheiden sich sowohl durch ihre ungefähre Länge als auch durch ihren Schwerpunkt: Die Dorfschleife führt zu Sehenswürdigkeiten und zum Espace Gemme, während die längere Waldschleife forstliche Anlagen und das Leben in den Landes zum Thema hat. Wenn Sie stattdessen einen Weg zu einer kleinen Badestelle suchen, führt der ruhige Chemin de Tchin Tchan durch die Natur zu Fuß zur Plage de Caton.

Weitere Reiseziele entdecken: Mimbaste, Retjons, Josse, Capbreton, Arjuzanx, Ygos-Saint-Saturnin, Bélus, Pécorade

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