Zum Inhalt

Ein geschütztes Naturdenkmal nimmt etwa 15 % der Gemeindefläche von Aiguillon ein; zugleich erzählen eine ehemalige Kapelle, Schlösser und ein römisches Grabmonument von unterschiedlichen historischen Epochen. Für Ihre Reiseplanung stehen damit verschiedene Schwerpunkte nebeneinander: geschützte Landschaft, Baugeschichte, Kunst und eine Wanderroute mit angegebener Länge und Dauer.

Landschaft und geschützte Flächen

Das als Naturdenkmal eingetragene und überwachte Gebiet Confluent du Lot et de la Garonne umfasst 424 Hektar und bedeckt etwa 15 % der Gemeindefläche. Daneben nimmt das Biotopschutzgebiet Garonne Et Section Du Lot etwa 4 % der Gemeinde ein. Ein Natura-2000-Gebiet hat eine angegebene Fläche von 6.684 Hektar und bedeckt etwa 2 % der Gemeindefläche. Die Prozentwerte beziehen sich jeweils auf Aiguillon; die Hektarangabe zum Naturdenkmal und die angegebene Natura-2000-Fläche ergänzen diese örtlichen Größenverhältnisse um einen zweiten Maßstab.

Baugeschichte in verschiedenen Zeitschichten

Das Château de Lunac reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück und wurde bereits 1259 erwähnt. Es wurde auf den Ruinen eines gallorömischen Castellums errichtet. Eine andere Entstehungsgeschichte hat das Château d’Aiguillon: Sein Bau begann 1765 für Emmanuel Armand Duplessis-Richelieu, den Herzog von Aiguillon, nach Plänen des Architekten Leroy. Das Schloss blieb unvollendet. Der heutige Besuch ist ausschließlich von außen möglich; prüfen Sie die Zugangsangaben vor Ihrer Reise erneut.

Auch La Tourasse verweist auf die römische Vergangenheit. Das kreisförmige römische Grabmonument befindet sich in Aiguillon nahe einer gallorömischen Nekropole und wahrscheinlich am Verlauf der Römerstraße von Agen nach Bordeaux. Es wurde in die erste Liste der historischen Denkmäler aufgenommen. Die Église Saint-Félix ergänzt diese älteren Spuren um mehrere Bauphasen: Einst war sie eine romanische Kirche mit zwei Schiffen aus dem 14. Jahrhundert; ihre heutige Gestalt stammt von 1850. Dazu gehören neugotische Architektur, bemerkenswerte Buntglasfenster und eine Orgel aus dem 19. Jahrhundert.

Kunst und Besichtigungen

Das Musée Raoul Dastrac ist seit 1991 in der ehemaligen Kapelle der Fischer des Lot untergebracht. Deren dreieckiger Giebel und vier Säulen erinnern an die Architektur römischer Tempel. Das Museum zeigt Gemälde von Raoul Dastrac, einem postimpressionistischen Maler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, der in Aiguillon geboren wurde und dort starb. Regelmäßig finden außerdem Wechselausstellungen lebender Künstler oder Retrospektiven statt; das Ausstellungsprogramm kann sich ändern.

Die Bastide d’Aiguillon kann das ganze Jahr über frei besichtigt werden, geführte Besichtigungen sind nach Vereinbarung möglich. Wenn Sie eine Führung wünschen, planen Sie sie entsprechend dieser Vereinbarung. Im Atelier Lunac werden Ölgemälde, Arbeiten aus Salzteig und bemalte antike Gebrauchsgegenstände gezeigt. Das Atelier lässt sich im Rahmen eines freien oder geführten Besuchs besichtigen; klären Sie die Besuchsmodalitäten vorab. So unterscheiden sich die Besichtigungsmöglichkeiten: Bei der Bastide sind Führungen zu vereinbaren, während das Château d’Aiguillon derzeit nur von außen zu sehen ist.

Eine Wanderung mit klarer Zeitangabe

Die Wanderroute Aiguillon / Confluent ist 4,5 km lang, dauert etwa eine Stunde und 30 Minuten und ist als sehr leicht eingestuft. Damit lässt sich ihr Zeitbedarf bei der Planung konkret berücksichtigen, ohne die Wanderung mit den Besichtigungsformaten gleichzusetzen. Die Route bietet einen eigenen Aktivitätsschwerpunkt neben den Museen und Bauwerken; welche Themen Sie in den Mittelpunkt stellen, können Sie nach Ihrem Interesse an Natur, Kunst oder Architektur entscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Tombeboeuf, Lalandusse, Lévignac-De-Guyenne, Layrac, Dévillac, Montignac-Toupinerie, Tourliac, Grateloup-Saint-Gayrand.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lot Et Garonne.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.