Zum Inhalt

Estérençuby lässt sich über Wanderungen mit unterschiedlichen Strecken- und Zeitprofilen entdecken: von kurzen Rundwegen über Weideplateaus bis zur ausdrücklich schwierigen Tour zur Grotte d’Harpea. Dazu kommen ein Buchenwald, archäologische Zeugnisse und die Nive. Bei der Planung helfen die jeweiligen Distanzen, Gehzeiten und Höhenmeter, die Touren miteinander zu vergleichen.

Rundwege nach Zeitaufwand vergleichen

Die Rundwanderung Tour de Gatarre ist 5,9 Kilometer lang und dauert etwa zwei Stunden. Die Runde über die Crêtes d’Ithurranburu umfasst 5,2 Kilometer und etwa eine Stunde und 45 Minuten. La montagne d’Irau ist mit 12,5 Kilometern und rund viereinhalb Stunden ein längeres Vorhaben; hinzu kommen 800 Höhenmeter. Die Wanderung zur Grotte d’Harpea ist 14 Kilometer lang, dauert ungefähr fünf Stunden und ist ausdrücklich schwierig. So unterscheiden sich die Wege nach Zeitaufwand, Strecke und Höhenmetern.

Die Route zur Grotte d’Harpea beginnt am Parkplatz von Béhérobie in Estérençuby, auf 327 Metern Höhe. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Zugangs- und Wegbedingungen.

Weidelandschaft, Dolmen und Geologie

Die Route über die Crêtes d’Ithurranburu führt über das Weideplateau von Pagaltzeta oberhalb von Estérençuby und eröffnet weite Ausblicke in Richtung Spanien. Entlang des Weges grasen Blonde-d’Aquitaine-Rinder und Manech-Schafe mit schwarzem beziehungsweise rotem Kopf. Die Beweidung kann saisonal variieren.

Zum Verlauf der Rundwanderung Tour de Gatarre gehört der Dolmen von Buluntza. Er verweist auf die lang andauernde pastorale Nutzung dieser Wege. Auch die Grotte d’Harpea erzählt von der Landschaftsgeschichte: Geologisch ist sie ein Antiklinal, der durch die Faltung sedimentärer Schichten während der letzten Hebung der Pyrenäen entstand.

La montagne d’Irau führt zunächst durch einen Buchenwald und erreicht anschließend die Sommerweiden von Irau. Ein anderer markanter Punkt ist der 1.345 Meter hohe Pic d’Errozate. Dort befinden sich Cromlechs, die als einige der höchstgelegenen im nördlichen Baskenland gelten.

Nive, Angeln und Wege durch die Region

Ab März ist Freizeitfischen an der Nive eine beliebte Aktivität. Auf dem Gemeindegebiet ähnelt die junge Nive eher einem Gebirgsbach. Für das Fischen in der Nive de Béhérobie erhalten Besucher die Angelkarte bei der AAPPMA APRN (Association des Propriétaires Riverains de la Nive) oder bei der AAPPMA de la Nive. Klären Sie vor dem Angeln die aktuelle Vergabe der Angelkarte; Regeln und Zugangsbedingungen können sich ändern.

Auch die Fahrradroute Kaskoz kasko verbindet mehrere Landschaftsabschnitte: Sie führt durch den Wald von Orion, steigt danach nach Béhérobie hinab und verläuft am rechten Ufer der Nive zurück nach Estérençuby. Prüfen Sie vor der Fahrt die örtlichen Routenbedingungen. Auf regionaler Ebene quert der GR10 das Plateau von Phagaltzeta oberhalb von Estérençuby. Dieser Abschnitt verbindet Saint-Jean-Pied-de-Port mit dem Wald von Iraty.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Pierre-D'irube, Suhescun, Espelette, Menditte, Urt, Lons, Angous, Bérenx.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pyrenees-Atlantiques.