Zum Inhalt

Montory bietet für die Reiseplanung mehrere klar unterscheidbare Anknüpfungspunkte: die Kirche mit ihrem Glockenturm, Wanderwege, eine 52 Kilometer lange Radrundstrecke und die Kletterrouten an der Falaise d’Arguibelle. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt in Montory suchen, können Sie überlegen, welches dieser Themen Ihren Aufenthalt prägen soll. Die praktischen Bedingungen unterscheiden sich: Beim Radfahren zählt die Länge des Rundkurses, beim Klettern gelten für einzelne Routen saisonale Einschränkungen.

Kirche: Glockenturm, Retabel und Stelen

Die Kirche von Montory hat einen quadratischen, fünfgeschossigen Glockenturm, der 20 Meter hoch ist. Grundform, Geschosszahl und Höhe geben dem Bau ein prägnantes architektonisches Profil. Im Inneren befindet sich außerdem ein vergoldetes Holzretabel aus dem 18. Jahrhundert, das als historisches Denkmal eingetragen ist.

Auch scheibenförmige Stelen gehören zu den besonderen Details der Kirche. Beim Wiederaufbau wurden drei davon in der Kirchenmauer wiederverwendet. Eine weitere befindet sich auf der Südseite im Glockenturm, eine andere in der Mauer nahe dem rechten Eingang zum Kirchenhof. So stehen unterschiedliche Aspekte nebeneinander: die äußere Architektur des Turms, die vergoldete Ausstattung und die Stelen in und an den Mauern.

Landschaft und Schutzgebiete

Montory gehört zum Natura-2000-Schutzgebiet Montagnes du Barétous. Auch das ZNIEFF-Gebiet Montagne d’Ahargou et Mont Begousse umfasst die Gemeinde. Die Falaise d’Arguibelle ist ein sehr bekannter und stark frequentierter Kletterstandort. Die Brutbereiche sind für die Öffentlichkeit gesperrt (Stand: 12. Juni 2024). Dieser Hinweis ist für die Planung am Fels wichtig: Die gesperrten Bereiche sind von den Kletterrouten zu unterscheiden.

Wander- und Radrouten

Die Mitglieder der kommunalen Kulturgruppe von Montory pflegen den Wanderweg Tour de Bégousse jedes Jahr. Dabei wird der Weg ausgelichtet, gereinigt und markiert. Prüfen Sie vor dem Losgehen die örtlichen Bedingungen. Für den Wanderweg Sommet d’Erretzü ist die Communauté des Communes de Soule-Xiberoa zuständig. Bei den beiden Wegen sind damit unterschiedliche Aspekte der Pflege benannt: hier die jährlichen Arbeiten der Kulturgruppe, dort die verantwortliche interkommunale Körperschaft.

Die Route Nr. 21 „Oloron-Montory, les collines du Pays basque“ ist eine mittelschwere, 52 Kilometer lange Radrundstrecke mit Anstiegen rund um Montory. Länge und Einstufung geben zwei konkrete Orientierungspunkte für Ihre Planung; die Anstiege gehören ebenfalls zum Streckenprofil. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Straßenbedingungen.

Klettern an der Falaise d’Arguibelle

Die Falaise d’Arguibelle in Montory bietet mehr als 200 Kletterrouten mit Schwierigkeitsgraden von 3c bis 8c. Die maximale Höhe beträgt 95 Meter. Die Bandbreite der angegebenen Grade und die Höhe beschreiben unterschiedliche Merkmale des Kletterstandorts; für einzelne Routen können saisonale Einschränkungen gelten. Beachten Sie außerdem die für die Öffentlichkeit gesperrten Brutbereiche.

Von Montory aus erreichen Sie die Falaise über die D759 in Richtung Haux. Zwei Kilometer von Montory entfernt biegen Sie an einer kleinen Brücke ab; von dort sind es weitere zwei Kilometer bis zum Parkplatz. Prüfen Sie vor der Anfahrt die Straßenbedingungen und die Parksituation. Zusammen mit den Angaben zu den Routen helfen diese Wegpunkte, die Anfahrt von der Wahl der Kletterrouten zu unterscheiden.

Weitere Reiseziele entdecken: Baudreix, Saint-Palais, Bidache, Estialescq, Ousse, Aydie, Issor, Lasse.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pyrenees-Atlantiques.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.