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Gedenkorte des Widerstands

Die Stèle de La Pièce Plate markiert die Lichtung, an deren genauem Ort im Frühjahr 1943 das erste Lager des Camp Hoche errichtet wurde. Der Gedenkort erinnert damit an einen konkret bezeichneten Platz in der Geschichte des Lagers. Die Stèle liegt auf Privatgelände und ist ausschließlich anlässlich der Gedenkfeier am zweiten Sonntag im Mai zugänglich. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die Regelung für die betreffende Feier.

Eine andere Aufgabe hat die Stèle de Chapillière: Sie ehrt die Widerstandskämpfer der Maquis Hoche und Danièle Casanova. Jedes Jahr am zweiten Sonntag im Mai findet dort eine Gedenkfeier statt. Zusammen zeigen die beiden Orte unterschiedliche Seiten des Erinnerns: In La Pièce Plate steht der Standort des ersten Lagers im Mittelpunkt, in Chapillière die Ehrung von Widerstandskämpfern und Danièle Casanova.

Festung und Kirche

Das Château des Aix ist eine mittelalterliche Festung aus dem 13. Jahrhundert. Auffällig ist die Anlage des Innenhofs, der als Terrasse über wassergefüllten Gräben liegt. Führungen erschließen die restaurierten Innenräume und die Außenanlagen; sie sind vom jeweiligen Programm abhängig. Wenn das Château zu Ihren Besuchen zählt, klären Sie die konkreten Führungstermine vorab. So lässt sich die Besichtigung passend zu den angebotenen Terminen planen, statt einen Besuch unabhängig davon vorauszusetzen.

Die Église Saint-Martin bietet einen anderen Zugang zur Baugeschichte. Ihr dreijochiges Kirchenschiff stammt aus dem 12. Jahrhundert; das vorspringende romanische Querhaus aus dem 15. Jahrhundert wurde nach Süden erweitert. Die Bauteile unterscheiden sich damit sowohl nach ihrer Datierung als auch nach ihrer räumlichen Funktion: Das Kirchenschiff bildet den längs gerichteten Hauptraum, das Querhaus tritt dazu hervor. Von außen kann die Kirche mit einer Informationstafel besichtigt werden. Das Innere ist während der Europäischen Tage des Denkmals zugänglich. Für die Planung macht dieser Unterschied zwischen Außenbesuch und programmgebundenem Innenbesuch einen konkreten Unterschied.

Weinlandschaft und Handwerk

Der Weinbau setzt einen weiteren Schwerpunkt in Meillard. Das Domaine de Bellevue besitzt hier einen 22 Hektar großen Weinberg mit Tressallier, einer alten lokalen Rebsorte. Die Familie Pétillat baut die Reben seit vier Generationen an. Das Besucherprogramm 2026 sieht Weinbergsbesichtigungen vor, bei denen das familiäre und traditionelle Know-how sowie der Wein mit der AOP Saint-Pourçain vorgestellt werden. Die konkreten Termine richten sich nach dem Programm; prüfen Sie sie vor der Reise.

Auch die Landschaft lässt sich in den Blick nehmen: Der Rundweg Circuit de la Rivière à la Vigne 1 führt durch die erhaltenen Landschaften von Meillard. Die Weinlandschaft des Ortes liegt im Gebiet der geschützten Ursprungsbezeichnung AOP Saint-Pourçain. Der Rundweg und der Weinbau bieten damit unterschiedliche Perspektiven auf die Landschaft, ohne dass sie denselben Besuchsschwerpunkt bilden müssen.

Als handwerkliches Thema kommt die Töpferei Le Petit Ours hinzu. Dort gehören Drehen, Modellieren und Glasieren zum Arbeiten mit Ton aus den Niederlanden. Für Ihre Auswahl ergibt sich so ein klarer Kontrast: Gedenkorte und Bauwerke stehen neben Weinbau, Landschaft und Keramik. Welche Seite Meillards Sie stärker interessiert, kann den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bestimmen.

Weitere Reiseziele entdecken: Loriges, Billy, Busset, Saint-Bonnet-Tronçais, Commentry, Paray-Le-Frésil, Chamblet, Lavault-Sainte-Anne.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Allier.

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