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Bei einem Aufenthalt in Durtol lassen sich drei unterschiedliche Schwerpunkte setzen: die archäologische Geschichte am Oppidum, die Landschaft auf den Wanderungen und die Bau- und Nutzungsgeschichte des Château de Durtol. Welche dieser Linien Sie in den Mittelpunkt stellen, bestimmt, ob ein einzelnes Ausflugsziel oder eine zweitägige Wanderung Ihren Plan prägt.

Das Plateau und das Oppidum

Das Plateau dit des Côtes de Clermont ist eine archäologische Stätte mit einem Oppidum und liegt teilweise in Durtol. Das natürliche Plateau Les côtes de Clermont entstand aus einem 15 Millionen Jahre alten Basaltlavaerguss. Ausgrabungen an den Côtes de Clermont belegen eine kontinuierliche menschliche Präsenz vom Neolithikum bis ins Mittelalter. Die geologische Entstehung liegt weit vor diesen archäologischen Zeiträumen; so lässt sich der Ort sowohl über seine Landschaft als auch über die lange menschliche Präsenz einordnen.

Wanderungen mit verschiedenen Schwerpunkten

Wenn Sie eine Wanderung mit archäologischem Ziel suchen, führt der Wanderweg Les côtes de Clermont zum Oppidum. Einen anderen Schwerpunkt setzt die zweitägige Wanderung „De Durtol à la Chaîne des Puys en 2 jours“: Sie führt durch eine vielfältige Landschaft vom Rand der Limagne-Verwerfung bis zu den weiten Flächen des Dômes-Plateaus; der Puy de Dôme ist dabei im Hintergrund zu sehen. Die Route verläuft im UNESCO-Welterbegebiet. Für Ihre Auswahl ergibt sich ein konkreter Unterschied: Beim Weg Les côtes de Clermont ist das Oppidum das Ziel, während die zweitägige Tour durch ihren Landschaftsverlauf und den ausgewiesenen Zeitrahmen geprägt ist. Ab Durtol ist diese Wanderung mit dem Bus der Linie 10 an der Haltestelle Square Sabourin oder mit dem Zug am Bahnhof Durtol erreichbar. Prüfen Sie vor der Planung des Wandertags die Fahrpläne für Ihre Anreise.

Ausblicke an der Côte de Pégnu

Von der Côte de Pégnu bietet sich ein Blick auf die Limagne, die Bois Noirs und den Forez. Eine Wanderung an der Côte de Pégnu führt über Obstgärten und Weinberge, vorbei an alten Kastanienbäumen auf dem Plateau von Bonnabry bei Sarcenat und durch Kiefernhaine. Damit stehen ein benannter Aussichtspunkt und eine Wanderung mit einer abwechslungsreichen Folge von Landschaftselementen als unterschiedliche Schwerpunkte zur Wahl.

Château de Durtol: Bau- und Nutzungsgeschichte

Das Château de Durtol ist nur von der Straße aus sichtbar. Das ursprüngliche Château wurde im 12. Jahrhundert errichtet. Zwei Rundtürme flankieren es; sie entstanden Ende des 17. Jahrhunderts. Ab 1898 beherbergte das Château Frankreichs erstes Sanatorium, das der Heilung von „Brustkrankheiten“ gewidmet war. Die Türme gehören somit zu einer späteren Bauphase als der ursprüngliche Bau; die medizinische Nutzung als Sanatorium kam noch später hinzu.

Ein wiederkehrender Termin im Oktober

Die Fête de la Pompe findet jährlich im Oktober in Durtol statt. Organisiert wird das Fest von der Confrérie des Talmeniers du Bon Pain sowie den Amis de Durtol d’autrefois à aujourd’hui.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Puy-De-Dôme.

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