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Am Rand des Waldes von Randan und am Ufer des Allier liegt Mons. Zwei Rundwege geben der Landschaft unterschiedliche Maßstäbe: eine kürzere Runde mit Ausblicken auf mehrere Gebirgszüge und eine längere Strecke durch die Ebene der Limagne. Dazu kommen eine vielschichtige Baugeschichte und Zeugnisse der früheren Mühlen- und Handwerkswirtschaft.

Rundwege und Landschaft

Der leichte Rundweg „Autour de Mons“ ist 4,5 Kilometer lang, weist 80 Höhenmeter auf und dauert etwa 1 Stunde und 15 Minuten. Am Start nahe dem Rathaus befinden sich ein Wegweiser und Parkmöglichkeiten. Zu den Punkten der Strecke gehört eine Fontaine; außerdem gibt es Ausblicke auf Livradois-Forez und die Chaîne des Puys. Der Weg führt durch blühende Wiesen und an Eichen vorbei, die vom Bach Le Buron bewässert werden.

Der ebenfalls leichte Rundweg „De Mons à l’Allier“ beginnt in Mons und ist mit 12 Kilometern, 165 Höhenmetern und etwa 3 Stunden und 30 Minuten länger. Er führt durch die Ebene der Limagne und bietet Ausblicke auf die Monts du Forez sowie auf Château de Périgères. Bei Port de Ris, außerhalb von Mons, nähert sich die Route dem Allier.

Für die Tagesplanung lässt sich der Zeitbedarf direkt vergleichen: etwa 1 Stunde und 15 Minuten für „Autour de Mons“ gegenüber rund 3 Stunden und 30 Minuten für „De Mons à l’Allier“. Beide Strecken sind als leicht eingestuft, unterscheiden sich aber deutlich in Länge, Höhenmetern und Zeitaufwand.

Schlösser und Baugeschichte

Château de Périgères stammt aus dem 17. Jahrhundert; auch seine Innenausstattungen datieren aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Das Schloss wurde um 1582 erweitert, und die Bauarbeiten wurden 1660 fortgesetzt. Die Porterie stammt ebenfalls aus dem 17. Jahrhundert und ist mit einem kaiserlichen Dach gedeckt. Seit dem Erlass vom 10. Februar 1997 stehen der Flügel aus dem 17. Jahrhundert und die Porterie unter Denkmalschutz.

Ein weiteres architektonisches Ensemble ist die Villa de la Presle. Sie wurde um 1880 sowohl als repräsentativer Landsitz als auch als Mustergut errichtet; zum Anwesen gehört ein englischer Landschaftspark. Die Villa ist eklektisch gestaltet und verbindet kontrastierende Materialien mit vielfältigen dekorativen Elementen. Zu ihrer Innenausstattung gehören bemalte Decken, Buntglasfenster, Kamine und Tapeten. Der Schutz umfasst das Anwesen vollständig: dekorierte Innenräume, Nebengebäude, Park, Zufahrtsallee, Einfriedungen, hydraulisches System und Parkarchitekturen.

Auch die Pfarrkirche Notre-Dame de la Nativité steht in Mons. Zusammen mit den beiden Landsitzen erweitert sie den Blick auf die Baugeschichte des Ortes um ein kirchliches Bauwerk.

Geschichte und lokale Produktion

Bis 1537 war Mons eine königliche Prévôté. Im 19. Jahrhundert arbeiteten hier sechs Mühlen, die den gesamten Kanton mit Mehl aus Weizen, Hafer und Roggen versorgten. Zur lokalen Geschichte gehört außerdem eine von Adelaïde d’Orléans gegründete Gerberei und Lederwarenwerkstatt. Ein früherer Bezug zu Château de Périgères reicht noch weiter zurück: Das Lehen von Limons, zu dem Périgères gehörte, wird bereits 1276 erwähnt.

Zur heutigen Lebensmittelproduktion in Mons gehört die Bäckerei À Deux Pains d'ici in Les Rigodanches. Dort wird von Hand geknetetes Bio-Sauerteigbrot im Holzofen gebacken; außerdem stellt die Bäckerei Kekse und Brioche-Spezialitäten her. Produktangebot und Betriebsabläufe können sich ändern.

Weitere Reiseziele entdecken: Corent, Châteauneuf-Les-Bains, Charbonnières-Les-Vieilles, Singles, Pont-Du-Château, Saint-Beauzire, Mazaye, Égliseneuve-près-Billom.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Puy-De-Dôme.

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