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Trébabu bietet unterschiedliche Ansatzpunkte für einen Aufenthalt: Wege zu Kirche und Kapelle, Baugeschichte rund um das Château de Kermorvan-Névé und die Geschichte der Gezeitenmühle Kerjan-Mol. Für die Wahl einer Ferienwohnung können diese Themen Orientierung geben: Interessiert Sie vor allem der Weg zu kulturellen Zielen, die Bauform oder die Ortsgeschichte? So lässt sich der Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bestimmen, ohne einen festen Ablauf vorauszusetzen.

Wege zu Kirche, Kapelle und Küste

Trébabu bietet einige Wanderwege und Abschnitte für sanfte Mobilität, auf denen Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad die Kirche Saint-Tugdual und die Kapelle Notre-Dame du Val entdecken können. Ein Rundweg führt von Trébabu zum GR34 und verläuft an einem Teil der weitläufigen Plage des Blancs Sablons entlang. Damit unterscheiden sich die Wegziele: Bei den ersten Wegen stehen Kirche und Kapelle im Mittelpunkt, der Rundweg führt zum GR34 und an einen Abschnitt des Strandes. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Küstenbedingungen.

Die Pays-d'Iroise-Greeter bieten die Führung „Trébabu, entre l’étang et les châteaux“ mit Anmeldemöglichkeit an. Sie führt über Wege und Hohlwege durch Trébabu und umfasst einen Aussichtspunkt über die Ria du Conquet. Anders als beim Rundweg zum GR34 und zur Plage des Blancs Sablons liegen hier Wegart und Aussichtspunkt im Vordergrund. Prüfen Sie vor einer Buchung, ob das Angebot aktuell gelistet ist und ein Gastgeber verfügbar ist.

Schloss, Mühle und Baugeschichte

Das Château de Kermorvan-Névé wurde wahrscheinlich im dritten Viertel des 19. Jahrhunderts erbaut; möglicherweise entstand es durch den Umbau eines älteren Gebäudes. Zum Château gehören ein Park, eine Kapelle und Wirtschaftsgebäude. Sein rechteckiger Mittelbau liegt zwischen zwei Ecktürmen; die Fassade ist regelmäßig in fünf Achsen gegliedert.

Ein anderer historischer Schwerpunkt liegt bei der Gezeitenmühle Kerjan-Mol: Sie soll 1944 von deutschen Truppen zerstört worden sein. Während die Baugeschichte des Château mit einer wahrscheinlichen Entstehungszeit und einem möglichen Umbau verbunden ist, richtet sich der Blick bei Kerjan-Mol auf dieses überlieferte Ereignis.

Notre-Dame du Val und Saint-Tugdual

Die Kapelle Notre-Dame du Val liegt am Hang des Tals von Kerléo. Sie ist rechteckig; ihr Portal besteht aus Kersantonstein, und ihr Glockengiebel hat zwei Bögen. Mit der „Vierge à la figue“ ist auch eine konkrete Geschichte verbunden: Die Statue wurde 1977 gestohlen und 28 Jahre später zurückgebracht.

Auf dem Friedhof neben der Kirche Saint-Tugdual befinden sich ältere Gräber adliger Familien mit eingemeißelten Wappen. So bieten die Orte unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Bei Notre-Dame du Val stehen Bauform und Statue im Mittelpunkt, auf dem Friedhof die Wappen auf den älteren Gräbern.

Anfahrt zur Kapelle

Für die Anfahrt zur Kapelle nehmen Sie von Le Conquet aus die D67 in Richtung Saint-Renan. Einen Kilometer nach der Kreuzung biegen Sie links nach Trébabu ab, durchqueren den Ort, folgen der Straße weiter und biegen erneut links ab. Am Fuß der Steigung kann man parken.

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