Zum Inhalt

Ercé-près-Liffré lässt sich über zwei konkrete Wanderungen und ein vielschichtiges historisches Erbe entdecken. Les Rotes des Huguenots führt durch den Forêt de Haute-Sève, Les Rotes du Hen Herveleu zu Aussichtspunkten. Zugleich reichen die Ortsgeschichte und die Bauzeugnisse vom Château du Bordage mit seiner Hugenottengeschichte über die Pfarrkirche Saint-Jean-Baptiste bis zu Herrenhäusern aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Für die Reiseplanung stehen damit sowohl eine klare Wahl nach Wanderzeit als auch unterschiedliche Kulturthemen zur Verfügung.

Wandern: zwei Routen im Vergleich

Die Wanderroute Les Rotes des Huguenots beginnt an der Place de la Mairie (Relais des Cultures) in Ercé-près-Liffré. Sie ist 6,5 km lang; als Dauer sind 1 Stunde 45 Minuten angegeben. Ihr Verlauf führt durch den Forêt de Haute-Sève. Damit lässt sich die Tour anhand eines konkreten Startpunkts, einer ausgewiesenen Strecke und einer Zeitangabe planen. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Bedingungen.

Die zweite Route, Les Rotes du Hen Herveleu, führt zu Aussichtspunkten. Für sie sind 7,7 km und eine Dauer von 2 Stunden 10 Minuten angegeben. Im Vergleich zur ersten Strecke bedeutet das 1,2 km mehr und eine um 25 Minuten längere angegebene Dauer. Die Varianten unterscheiden sich also sowohl im Zeitrahmen als auch im beschriebenen Landschaftsziel: Wald auf der einen, Aussichtspunkte auf der anderen Route. So können Sie eine Wanderung auswählen, die zu Ihrer verfügbaren Zeit und Ihrem Interesse an diesen unterschiedlichen Wegmerkmalen passt.

Château du Bordage und Hugenottengeschichte

Das Château du Bordage wurde durch Erlass vom 11. September 2012 als historisches Denkmal eingetragen. Es liegt am Fluss Ilet; erhalten sind heute die Sockel zweier ruinierter Türme und ein Logis. Das Bordage wurde zu einem wichtigen calvinistischen Zentrum und zu einem Zufluchtsort für Hugenotten aus dem Rennes-Gebiet. Diese Verbindung von erhaltenen Bauteilen und Hugenottengeschichte gibt dem Château sowohl einen baulichen als auch einen religionsgeschichtlichen Bezug.

Kirche und Herrenhäuser

Auch die Pfarrkirche Saint-Jean-Baptiste hat eine klar umrissene Baugeschichte: Sie wurde zwischen 1847 und 1849 nach Plänen des Architekten Jean-Marie Anger de la Loriais wiederaufgebaut. Zwei Herrenhäuser setzen andere historische Zeitmarken. Le Rocher des Amis ist ein kleines Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert; L’Aubressonnière ist ein gut erhaltenes Herrenhaus aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Die Beispiele unterscheiden sich auch in der Art ihrer Baugeschichte: Bei der Kirche geht es um einen Wiederaufbau, bei den Herrenhäusern um Bauwerke aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Gemeinschaftliche Kultur

Der Relais des Cultures ist ein bevorzugter Ort für gemeinschaftliche kulturelle Aktivitäten, insbesondere zur Förderung der Gallo-Kultur, in Partnerschaft mit dem Verein Gallo Tonic. Dieser Schwerpunkt eröffnet neben Wanderungen und Baugeschichte einen eigenen kulturellen Zugang zu Ercé-près-Liffré.

Weitere Reiseziele entdecken: La Mézière, Redon, Montreuil-Le-Gast, Martigné-Ferchaud, Paimpont, Vieux-Viel, Beaucé, Saint-Coulomb.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ille-Et-Vilaine.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.