Zum Inhalt

Laillé wird von Hügeln und Tälern geprägt; im Westen bildet das Vallée de la Vilaine die Grenze des Ortes. Natur und lokale Geschichte stehen hier nebeneinander. Wer Laillé als Reiseziel in Betracht zieht, findet unterschiedliche Anknüpfungspunkte: verbundene Naturgebiete, Routen mit eigenem Verlauf und Ausblicken sowie historische Spuren, die weit in die Vergangenheit zurückreichen.

Naturgebiete und Landschaft

In Laillé gibt es 17 ökologisch bedeutsame Naturgebiete (MNIE), die durch zwei große Naturverbünde (GEN) miteinander verbunden sind. Neben dieser Vernetzung geben auch die Tierarten den Gebieten ein konkretes Profil: Sie beherbergen seltene oder bedrohte Arten, darunter Goldammer, Ziegenmelker und Neuntöter. Das Vallée de la Vilaine bildet auf 3,5 km die natürliche Grenze zwischen Laillé und Guichen. Zusammen mit den Hügeln und Tälern zeigt sich Laillés Landschaft sowohl im Relief als auch in den benannten Naturräumen; der GR39 bietet im Abschnitt bei Laillé an verschiedenen Aussichtspunkten Blicke auf die Täler der Vilaine.

Routen und Ausblicke

Die benannten Routen unterscheiden sich durch Gelände und Lage. Der Circuit de la Chapelle ist hügelig und bewaldet. Der Circuit de la Vallée verläuft südlich des Ortszentrums, während der Circuit du bourg am Rand des Zentrums entlangführt. Auf diesen beiden Routen bieten sich Ausblicke auf Rennes und das Vallée de la Vilaine. So lassen sich die südliche Lage des Circuit de la Vallée und der Verlauf am Ortsrand beim Circuit du bourg mit gemeinsamen Aussichtsthemen vergleichen; beim Circuit de la Chapelle steht dagegen die hügelige, bewaldete Streckenbeschreibung im Vordergrund.

Auch der Verlauf weiterer Routen ist klar beschrieben: Der GR39 überquert die Vilaine und führt anschließend auf die Höhen von Laillé. Die 31 km lange Radroute Vélo Promenade – La Vallée de la Vilaine führt ebenfalls auf diese Höhen. Für die Orientierung sind hier unterschiedliche Angaben hilfreich: Beim GR39 ist es die Abfolge von Flussquerung und Höhen, bei der Radroute zusätzlich die genannte Gesamtlänge.

Menhir und Wallfahrtstradition

Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im Gebiet von Laillé reichen etwa bis 4000 v. Chr. zurück. Der Menhir de la Roche qui Chôme wurde von den ersten Bauern errichtet. Um 1869 wurde er bei der Suche nach einem Schatz umgestürzt. Diese beiden Angaben führen weit auseinanderliegende Aspekte seiner Geschichte zusammen: die frühe Errichtung und die deutlich spätere Veränderung des Steins.

Die Wallfahrt von Le Désert begann etwa im 17. Jahrhundert. Bis heute verbindet am 15. August eine Prozession das Ortszentrum von Laillé mit der Chapelle du Désert. Das Fest Saint-Michel zählt weiterhin zu den Höhepunkten des Veranstaltungskalenders von Laillé. Wenn Sie Ihre Reise auf dieses Fest ausrichten möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Veranstaltungstermine.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Malo, Antrain, Sainte-Anne-sur-Vilaine, Saint-Grégoire, Étrelles, Treffendel, Cuguen, La Couyère

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ille-Et-Vilaine.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.