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Plouasné verbindet Baugeschichte, Radwege über frühere Bahntrassen und den naturbelassenen Étang de Néal. Die Zeitspuren reichen von Teilen einer Kapelle aus dem 14. Jahrhundert bis zur Kirche des 19. Jahrhunderts. Für die Planung können Sie zwischen Kulturerbe, Radfahren und Wasserlandschaft unterschiedliche Schwerpunkte setzen.

Kirchen und Kapellen im Wandel der Zeit

Die Kirche Saint-Jacques und Saint-Philippe wurde von 1870 bis 1872 nach Plänen des Architekten Guépin errichtet. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes und umfasst drei Schiffe. Über dem Eingangsportal befindet sich ein von Fialex geschaffenes, auf 1872 datiertes Glasfenster. Das Fenster ist damit auf das letzte Jahr der Bauphase datiert.

Die Kapelle Sainte-Marie-Madeleine du Val ist die älteste der Kapellen von Plouasné; Teile stammen aus dem 14. Jahrhundert. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde sie wiederaufgebaut. Auf einem Keilstein des Südportals ist die Jahreszahl 1521 eingetragen. Die Kapelle enthält außerdem ein wiederverwendetes Fenster aus dem 14. Jahrhundert und Spuren von Wandmalereien unter dem heutigen Putz. Eine mündliche Überlieferung berichtet, dass Pilger hier zum heiligen Laurentius beteten, um Heilung von Hautkrankheiten zu erlangen.

Steinerne Zeugnisse und Architektur

Die Croix Plate ist ein monolithisches Granitkreuz mit eingravierten keltischen Motiven: einem Kreis, geometrischen Formen und Verschlingungen. Bei Launay Hellon steht eine bemerkenswerte Eiche, die nach einer kunsthistorischen Einschätzung auf das 15. oder 16. Jahrhundert datiert wird.

Das Château de Caradeuc in Plouasné gilt als herausragendes Beispiel der bretonischen Architektur des 18. Jahrhunderts. Seine Fassaden, Dächer und Nebengebäude wurden am 1. Februar 1978 in das ergänzende Verzeichnis der historischen Denkmäler aufgenommen. Der Parc du Château de Caradeuc liegt nicht in Plouasné, sondern in Bécherel. Der Park kann auf eigene Faust oder im Rahmen einer Führung besichtigt werden; der saisonale Zugang kann sich ändern. Prüfen Sie vor der Planung die Besuchsmöglichkeiten für Ihren Termin.

Étang de Néal und seine Wasserlandschaft

Der Étang de Néal ist ein drei Hektar großer, naturbelassener Teich oberhalb des Rophémel-Staudamms. Ein Damm trennt ihn vom Hauptstaubecken. Die Cascade de l’Étang de Néal entstand durch ein sehr altes Rückhaltebauwerk am Fluss Le Néal. So treffen an der Wasserlandschaft ein heutiges Naturmerkmal und eine lange zurückreichende Baugeschichte aufeinander.

Am Étang de Néal werden Rotaugen, Karpfen und Hechte mit Kunstködern oder lebendem Köder gefangen. Am Standort gibt es einen kostenlosen Parkplatz, der einen einfachen Zugang ermöglicht. Prüfen Sie vor der Anfahrt kurz, ob die Parkmöglichkeit aktuell besteht.

Radwege und regionale Orientierung

Die V3 erreicht Plouasné von Trévron aus über eine stillgelegte und wiederhergestellte Bahntrasse bis zum Dorf. Die Voie Verte führt vom Gelände des ehemaligen Bahnhofs von Plouasné bis nach Le Quiou. Die Streckenangaben unterscheiden sich durch ihre Ortsbezüge: Bei der V3 stehen Trévron und das Dorf Plouasné im Mittelpunkt, bei der Voie Verte das frühere Bahnhofsgelände und Le Quiou.

Für den Blick auf das weitere Routennetz fasst eine detaillierte Karte für das Département Côtes-d’Armor außerdem die V42 von Tréméreuc nach Évran und die V403 von Tréméreuc nach Plouasné zusammen. So können Sie die genannten Strecken anhand ihrer Start- und Zielorte einordnen, statt allein nach dem Routennamen zu planen.

Eine kulinarische Station

Das Ana Ana in Plouasné bietet eine Küche mit möglichst kurzen Lieferketten und Bio-Produkten. An einem Sonntag pro Monat gibt es dort Brunch. Wenn Sie ihn in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten, planen Sie gezielt um den angebotenen Sonntag.

Weitere Reiseziele entdecken: Bédée, Roz-Sur-Couesnon, La Nouaye, Saint-Rémy-Du-Plain, Iffendic, Ercé-en-Lamée, Billé, Romillé.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ille-Et-Vilaine.

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