Zum Inhalt

Vier Bäche durchqueren Romagné, und im Süden grenzt der Couesnon an die Gemeinde. Das hügelige Gelände wechselt von einem Granitplateau im Norden zu Schieferaufschlüssen im Südosten. Auch die Bau- und Erinnerungsgeschichte hat klare zeitliche Bezugspunkte: Die Église Sainte-Anne reicht bis ins 10. oder 11. Jahrhundert zurück, während das Britische Memorial von La Tanceraie an ein Ereignis von 1944 erinnert.

Bäche und wechselnde Höhenlagen

Vau Clairet, Touru, Bonne Fontaine und Vaugarny sind die vier Bäche, die Romagné durchqueren. Im Norden liegt ein Granitplateau mit Höhen zwischen 120 und 171 Metern. Im Südosten liegen Schieferaufschlüsse zwischen 55 und 70 Metern, die sich zum Couesnon hin absenken. So unterscheiden sich die Landschaftsteile sowohl durch ihr Gestein als auch durch ihre Höhenlage: Der nördliche Granitbereich liegt höher, der Südosten fällt in Richtung des Couesnon ab. Die Gewässer beschreiben ebenfalls unterschiedliche Beziehungen zur Gemeinde: Die Bäche durchqueren sie, der Couesnon grenzt an ihren südlichen Teil.

Kirche, Kapellen und historische Spuren

Die Église Sainte-Anne in Romagné hat Ursprünge aus dem 10. oder 11. Jahrhundert. Zu ihren ältesten Teilen gehören der Glockenturm, die kleine Sakristei und das Westportal im romanischen Stil. Die Kirche verbindet damit eine frühe Datierung mit konkreten architektonischen Merkmalen: Das romanische Portal, der Glockenturm und die kleine Sakristei gehören zu unterschiedlichen Teilen des Bauwerks.

Eine andere Jahreszahl kennzeichnet die Chapelle Sainte-Anne de la Bosserie: Sie wurde 1602 aufgrund eines Gelübdes wohlhabender Bürger aus Fougères gegründet. Die Chapelle de la Dauphinaye, auch Dauphinais genannt, stammt aus dem 13. Jahrhundert und ist verfallen; ein Teil ihrer Mauer ist noch sichtbar. Vom ehemaligen Priorat von Dauphinais, das um 1300 errichtet wurde, sind Überreste erhalten. Diese Bauwerke stehen für verschiedene historische Zeiträume – von der Kirche mit ihren frühen Ursprüngen über das mittelalterliche Priorat bis zur Kapellengründung von 1602.

Das Britische Memorial von La Tanceraie erinnert an zwei britische Flieger, die am 9. Juni 1944 während eines Beobachtungsfluges abgeschossen wurden. Die Croix de la Caillebotière gilt als eines der ältesten Kreuze im Pays de Fougères. Die beiden Orte haben unterschiedliche historische Bezugspunkte: Beim Memorial steht ein genau datiertes Ereignis im Mittelpunkt, bei der Croix ihre Einordnung innerhalb des Pays de Fougères.

Straßenverbindung und Wanderweg

Die N12 ist für die Orientierung im Gebiet von Romagné eine markante Straßenverbindung. Sie trennt dessen nördlichen vom südlichen Teil und verbindet die Autobahn A84 mit der Ringstraße von Fougères. Wenn Sie diese Verbindung für Ihre Fahrt einplanen, prüfen Sie die Straßenbedingungen vor der Reise.

Für Wanderinteressierte nennt die kommunale Aktivitätenübersicht den Wanderweg beziehungsweise Rundwanderweg „Romagné/Haute Morière“. Prüfen Sie die örtlichen Angaben vor Ihrer Tour. Der benannte Weg setzt einen anderen Planungsschwerpunkt als die N12: Er gehört zur Wanderplanung, während die Straße die Verkehrsverbindungen und die Gliederung des Gebiets betrifft.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Weitere Reiseziele entdecken: Grand-Fougeray, Mont-Dol, Cuguen, Saint-Domineuc, Essé, Pleugueneuc, Vieux-Viel, Eancé

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ille-Et-Vilaine.