Zum Inhalt

Das Château de Vitré steht auf einem Schiefersporn und überragt die Vilaine sowie das historische Zentrum. Sie können die Wehrgänge des Schlosses entlanggehen und ein Panorama über die Stadt genießen. So begegnen Ihnen zwei Seiten der Anlage: ihre mittelalterliche Befestigung und der Blick auf Vitré von oben.

Schloss und Stadtgeschichte

Zugbrücke, Schießscharten, Maschikulis und Geschützscharten gehören zu den Merkmalen der mittelalterlichen Befestigungsanlage. Die Wehrformen machen ihren defensiven Charakter anschaulich; auf den Wehrgängen erleben Sie das Bauwerk zugleich aus einer anderen Perspektive als am Boden. Seit 1877 ist im Château das Musée d'Art et d'Histoire de la Ville untergebracht. In zehn Ausstellungsräumen erzählt das Museum die Geschichte Vitrés vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Ein digitales Modell zeigt die architektonische Entwicklung des Schlosses. Damit reicht der Blick im Museum über das einzelne Bauwerk hinaus, während das Modell dessen Wandel gezielt in den Mittelpunkt rückt.

Eine weitere historische Perspektive bietet die gotische Église Notre-Dame de Vitré. Robert I. gründete die Kirche um 1060; im 15. und 16. Jahrhundert wurde sie wiederaufgebaut. Fresken, Gewölbe und Seitenkapellen prägen das, was Sie dort sehen können. Während das Château besonders die Befestigungsarchitektur erkennen lässt, stehen bei Notre-Dame gotische Kirchenarchitektur und ihre Ausstattung im Vordergrund.

Garten, Spaziergänge und Radfahren

Der Jardin du Parc ist ein sieben Hektar großer Garten im englischen Stil mit mehr als 50 Pflanzenarten. Bereiche zum Spazierengehen, Entspannen und Spielen für Kinder machen ihn zu einer anderen Art, Zeit im Freien zu verbringen als auf einer Route durch das Vilaine-Tal. So können Sie kulturelle Besuche mit einem Gartenaufenthalt ergänzen, ohne den gesamten Aufenthalt auf ein einziges Thema auszurichten.

Vom Pré des Lavandières aus können Sie entlang des Tals der Vilaine unterhalb des Schlosses und der Stadtmauern spazieren. Der Rundweg Circuit du Pré des Lavandières Nr. 30 bietet Varianten von einem bis drei Kilometern und kann ostwärts entlang der Vilaine und des GR 34 fortgesetzt werden. Nach Regen kann der Abschnitt am Fluss matschig sein. Bei der Wahl zwischen Spaziergang und längerer Radtour gibt der Streckenumfang eine klare Orientierung: Die Varianten des Rundwegs reichen bis drei Kilometer, während die Radetappe der La Régalante 35 Kilometer umfasst.

Die Etappe Fougères–Vitré der La Régalante endet in Vitré. Sie ist 35 Kilometer lang. Vor der Fahrt lohnt es sich, die aktuelle Streckenführung zu prüfen, denn vorübergehende Umleitungen können die Radbedingungen beeinflussen. Damit unterscheidet sich diese Etappe deutlich von den kürzeren Varianten des Rundwegs am Pré des Lavandières: Sie ist eine eigene Option für die Radplanung, nicht einfach eine weitere Spaziergangsrunde.

Anreise und Hotelwahl

Für die Anreise per Bahn wird der Bahnhof Gare de Vitré täglich von TGV-Zügen zwischen Paris Montparnasse und Rennes sowie von TER-Zügen bedient. Da sich Fahrpläne ändern können, prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Verbindungen. Die Bahnverbindung und die unterschiedlichen Möglichkeiten vor Ort helfen, den Aufenthalt nach Anreiseart und persönlichen Interessen zu planen, ohne eine feste Abfolge der Besuche vorauszusetzen.

Wenn Sie ein Hotel in Vitré suchen, können Sie zunächst den Schwerpunkt Ihrer Reise festlegen: Schloss, Museum und Kirche stehen für Bau- und Stadtgeschichte; Garten, Spazierweg und Radetappe bieten andere Möglichkeiten, Zeit im Freien zu verbringen.

Weitere Reiseziele entdecken: Combourg, Domloup, Goven, Quédillac, Saint-Georges-de-Reintembault, La Boussac, Tinteniac, Tremblay

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ille-Et-Vilaine.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.