Wenn Sie eine Ferienwohnung in Kerroch suchen, können Kultur- und Wegeziele in Plouray einen eigenen Schwerpunkt für die Reiseplanung bilden. Dort reichen die Themen von Kapellen und steinernen Denkmälern bis zu Rundwegen und der Geschichte eines buddhistischen Zentrums. Die Bauwerke unterscheiden sich deutlich: Eine Kapelle wurde wiederaufgebaut und besitzt kunsthistorische Details, eine andere ist seit langer Zeit eine Ruine.
Kapellen mit unterschiedlichen Spuren der Geschichte
Die Chapelle Saint-Guénin wurde 1658 wiederaufgebaut. Ihre Empore stammt aus dem 17. bis 18. Jahrhundert und wird von Granitsäulen getragen. In der Kapelle befindet sich außerdem ein Ölgemälde aus dem 18. Jahrhundert: Es zeigt den heiligen Guénin als Fürsprecher der Mütter bei der Jungfrau Maria. Wiederaufbau, Bauteile und religiöse Darstellung setzen unterschiedliche historische Akzente an derselben Kapelle.
Die Chapelle Saint-Maudé bildet dazu einen deutlichen Kontrast. Sie wurde im 16. Jahrhundert errichtet und liegt seit Beginn des 20. Jahrhunderts in Ruinen. Erhalten sind nur noch die Giebelwand und das westliche Portal mit zwei Segmentbogenöffnungen. Wer sich für Architektur interessiert, kann so zwei verschiedene Überlieferungsformen unterscheiden: die wiederaufgebaute Saint-Guénin-Kapelle mit ihrer Ausstattung und die auf wenige Bauteile reduzierte Ruine von Saint-Maudé.
Steinernes Erbe und Landschaft
Der Dolmen von Guidfoss wird der Bronzezeit zugeordnet und ist der einzige megalithische Überrest der Gemeinde Plouray. Die Croix Pierre in Rosterc’h ist ein aus einem Granitblock gehauenes Kreuz, das häufig als christianisierter Menhir interpretiert wird. Beim Dolmen handelt es sich um eine zeitliche Zuordnung; beim Kreuz bleibt die Deutung ausdrücklich eine häufig vertretene Interpretation. Beide Orte stehen damit für unterschiedliche Aspekte des steinernen Erbes.
Auch die Fontaine de Kermoustoir setzt einen eigenen Akzent: Sie ist eine abgelegene Andachtsquelle im Herzen eines Tals. Die etwa 300 Jahre alte Eiche Chêne de Rosterch steht dagegen im Ortszentrum und bildet dort einen ungewöhnlichen Kreisverkehr. So treffen in Plouray unterschiedliche Landschaftsbilder aufeinander: die Quelle im Tal und der Baum als markanter Teil des Dorfzentrums.
Zwei Rundwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten
Der 11,5 Kilometer lange Circuit des Vieilles Pierres führt an den Überresten der Chapelle Saint-Maudé und an der Église Saint-Yves vorbei. Außerdem verläuft er durch kleine Dörfer und durch die Landschaft von Plouray. Der 11 Kilometer lange Circuit des Chênes führt vom Dorf Rosterc’h zur Chapelle Saint-Guénin und anschließend an der Église Saint-Yves vorbei. Die Längen unterscheiden sich um einen halben Kilometer; die beschriebenen Ziele entlang der Wege unterscheiden sich ebenfalls. Wenn Sie sich besonders für die Überreste von Saint-Maudé und kleine Dörfer interessieren, bietet der erste Rundweg diese Schwerpunkte. Der Circuit des Chênes führt von Rosterc’h aus zu Saint-Guénin und Saint-Yves. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Wegbedingungen.
Das Drukpa-Buddhistische Zentrum
Das Drukpa-Buddhistische Zentrum in Plouray wurde 1985 gegründet. 1986 richtete Gyalwang Drukpa es als europäischen Hauptsitz der Drukpa-Linie ein und gab ihm den Namen „Druk Toupten Tcheukor Ling“ – „Garten des Drachen, in dem sich das Rad der buddhistischen Lehre dreht“. Der Name verweist damit auf die religiöse Tradition des Zentrums.
Besucher können den Tempel und den Stupa betreten und dort Statuen sowie Seidenmalereien ansehen. Spaziergänger sind auf den Wegen der gestalteten Außenanlagen willkommen; auch im umgebenden Park und Wald können Besucher spazieren gehen. Der Laden des Zentrums bietet eine große Auswahl an Büchern und Kunsthandwerk aus dem Himalaya. Öffnungs- und Besuchsregelungen können sich ändern; informieren Sie sich daher vor Ihrem Besuch über die aktuellen Möglichkeiten. Auch das Warenangebot des Ladens kann sich verändern.
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