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Pierre-Perthuis verbindet einen markanten Felsbogen mit einer seit dem 11. Jahrhundert belegten Burg und Wanderwegen mit unterschiedlichen Streckenprofilen. Der Ort liegt im Tal der Cure auf felsigen Hügeln. Außerdem befindet er sich im Parc naturel régional du Morvan und im klassifizierten Gebiet von Vézelay, das in die UNESCO-Welterbeliste eingetragen ist.

Felsbogen und Lage

Die Roche Percée ist ein natürlicher Felsbogen von etwa 6 mal 8 Metern. Sie liegt rund 20 Meter über der Cure und etwa 500 Meter vom Ortszentrum entfernt. So lässt sich der Naturpunkt räumlich einordnen: Er gehört zur Landschaft am Fluss und liegt zugleich in kurzer Entfernung zum Ortszentrum. Die Maße und die Lage machen die Roche Percée zu einem besonderen Ankerpunkt für den Blick auf die felsige Umgebung von Pierre-Perthuis.

Burg, Kirche und Brücken

Das Château de Pierre-Perthuis steht auf einem Felsplateau über der Cure. Von der wichtigen, seit dem 11. Jahrhundert belegten Burg sind bedeutende sichtbare Überreste erhalten. Dazu zählen Wehrpforten und Verteidigungstore, Teile der Mauer der ersten Befestigungsanlage, der Hügel des Donjon und ein Wehrgang. Auch das von zwei Türmen flankierte Herrenhaus-Pfarrhaus gehört zum erhaltenen Bestand. Die einzelnen Bauteile geben der Burganlage ein vielschichtiges Profil, statt sie auf eine einzelne Ruine zu reduzieren.

Das Château ist öffentlich zugänglich. Parkmöglichkeiten für alle Fahrzeugtypen bestehen am Château; erreichbar ist es über eine Gemeindestraße. Besucherregelungen sowie Park- und Zufahrtsbedingungen können sich ändern. Prüfen Sie diese daher vor Ihrem Besuch.

Die Kirche Saint Léonard befindet sich in der ehemaligen Burgkapelle und soll aus dem 12. Jahrhundert stammen. Teilweise wurde sie im 16. und 19. Jahrhundert umgestaltet. Ihre Apsis stammt aus dem 12. Jahrhundert, das überwölbte Schiff aus dem 15. oder 16. Jahrhundert. Zum Bau gehört außerdem ein Glockenturm; die Innenausstattung umfasst Fresken, Skulpturen, ein Buntglasfenster und ein Kapitell. Apsis und Schiff verweisen damit auf unterschiedliche Bauzeiten, während die späteren Umgestaltungen eine weitere Schicht der Architekturgeschichte bilden.

Auch die Brücken stehen für verschiedene Bauzeiten: Der Grand Pont wurde zwischen 1872 und 1874 erbaut. Der Pont de Ternos, auch Pont Vauban genannt, stammt aus der Zeit um 1670. Die unterschiedlichen Daten helfen, diese beiden Bauwerke historisch auseinanderzuhalten.

Wanderungen nach Strecke und Dauer vergleichen

Für die Planung stehen zwei Wanderwege mit klar unterscheidbaren Angaben zur Wahl. „Le long de la Cure par le vieux pont de Pierre-Perthuis“ ist ein leichter PR-Wanderweg über 9,2 Kilometer; die angegebene Dauer beträgt 3 Stunden und 15 Minuten. Der Weg ist nicht markiert, abgesehen vom rot-weiß markierten GR 13 entlang der Cure.

Die Route „Les ponts de Pierre-Perthuis“ des Parc naturel régional du Morvan ist eine mittelschwere PR-Rundwanderung über 13,9 Kilometer mit einer Dauer von 3 Stunden und 30 Minuten. Sie führt durch Saint-Père, Foissy-lès-Vézelay und Pierre-Perthuis. Im Vergleich zur leichteren Route ist sie 4,7 Kilometer länger; die angegebene Dauer liegt zugleich nur 15 Minuten darüber. Dieser Unterschied zwischen Streckenlänge und Zeitangabe bietet einen konkreten Vergleich bei der Auswahl. Streckenangaben und Markierungen können sich ändern; prüfen Sie sie vor der Tour.

Digitale Erkundung

Eine weitere Möglichkeit ist der digitale Rundgang „Le sortilège de la Vouivre“, der über die Anwendung GuidiGO verfügbar ist. Prüfen Sie die Verfügbarkeit vor Ihrer Reise. So ergänzen unterschiedliche Zugänge den Aufenthalt in Pierre-Perthuis: der Blick auf die Cure und den Felsbogen, die sichtbaren Burg- und Kirchenbauten, die Baugeschichte der Brücken sowie Wanderungen mit klar benannter Distanz und Dauer.

Weitere Reiseziele entdecken: Collemiers, Vézinnes, Malay-Le-Grand, Druyes-Les-Belles-Fontaines, Dicy, Courgenay, Vincelles, Diges.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Yonne.

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