Zum Inhalt

Das Gartendorf Chédigny trägt das Label „Jardin remarquable“. Der Ort verbindet gestaltete Pflanzungen mit Bau- und Kunstgeschichte, einem Feuchtgebietsrundgang und saisonalen Blumenführungen. Dazu kommen Ausstellungen, ein Festival mit Verkostungen und Blues sowie eine ausgewiesene Radrunde. Die unterschiedlichen Schwerpunkte bieten mehrere Wege, Chédigny kennenzulernen.

Gartendorf und Pfarrgarten

Das Gartendorf umfasst fast 1.000 Rosenstöcke und mehrere Tausend Stauden. Im Pfarrgarten kommen ein Apothekergarten mit Heilpflanzen, ein Schnittblumenbeet und ein Gemüsegarten hinzu. Obstbäume und ein neu angelegter Weinberg mit der Rebsorte Chenin ergänzen die Pflanzungen. So reicht der Garten-Schwerpunkt über Rosen hinaus: Heil- und Nutzpflanzen, Obst und Weinbau gehören ebenfalls zu den Themen.

Das Gartendorf ist ganzjährig geöffnet und kostenlos zugänglich. Geführte Blumenrundgänge mit Amateurbotanikern werden von April bis September angeboten. Wenn Sie gerade diese Touren einplanen möchten, prüfen Sie vor der Reise die Termine und die Reservierung.

Orientierung im Ortszentrum

Das Ortszentrum ist als Begegnungszone ausgewiesen. Fußgänger haben Vorrang; für Fahrzeuge gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Diese Regelung bezieht sich auf das Ortszentrum und gibt dort eine konkrete Orientierung für das Miteinander von Fuß- und Fahrzeugverkehr.

Kirche Saint-Pierre-ès-Liens

In der Kirche lassen sich unterschiedliche Bauzeiten unterscheiden: Der Chor stammt aus dem 12. Jahrhundert, das Langhaus aus dem 16. Jahrhundert. Zum Bestand gehören ein mittelalterliches Taufbecken und eine polychrome Statue des heiligen Michael aus dem 15. Jahrhundert, die aus der Chartreuse du Liget stammt. Hinzu kommt ein Rebstockstab der Bruderschaft Saint-Vincent aus dem 19. Jahrhundert. Architektur und Ausstattung führen damit durch mehrere Epochen, ohne dass sich der Blick auf ein einzelnes Jahrhundert beschränkt.

Feuchtgebiet und Rundgang

Der Feuchtgebietsrundgang führt durch ein fünf Hektar großes, als Espace Naturel Sensible eingestuftes Feuchtgebiet. Informationstafeln vermitteln Wissenswertes zu Fauna und Flora. Das ist ein anderer Natur-Schwerpunkt als die gestalteten Pflanzungen im Pfarrgarten: Hier steht das Feuchtgebiet mit seinen Lebensräumen im Mittelpunkt, ergänzt durch Informationen entlang des Rundgangs.

Ausstellungen und Festival

Das Atelier und die Galerie von Bertrand Cardon in Chédigny zeigen zwei Ausstellungen pro Jahr. Konkrete Termine sollten Sie vor dem Besuch prüfen. Das Festival de Bouche et de Blues verbindet Verkostungen bäuerlicher Mahlzeiten mit Blueskonzerten. Bei diesem Format gehören Essen und Musik zusammen; es ergänzt die Garten-, Natur- und Kulturthemen um einen kulinarischen Schwerpunkt.

Radrunde zwischen Chédigny und Azay-sur-Indre

Die leichte, 10 Kilometer lange Radrunde „La rose dans la vallée“ verbindet Chédigny und Azay-sur-Indre durch die Täler von Indre und Indrois. Länge und Einstufung geben zwei konkrete Anhaltspunkte für die Tourenwahl. Wer neben den Besuchen im Ort eine Radoption sucht, findet hier eine benannte Strecke, die zwei Orte und den Talraum miteinander verbindet.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Jean-Saint-Germain, Crissay-Sur-Manse, Chambray-Lès-Tours, Assay, Saint-Patrice, Montlouis-Sur-Loire, Yzeures-Sur-Creuse, Lémeré.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Indre-Et-Loire.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.