Zum Inhalt

Ciron liegt zur Hälfte in der Petite Brenne, und das Dorf entwickelte sich rund um die Pfarrkirche Saint-Georges. Zu den markanten Themen für einen Aufenthalt gehören die Dorfgeschichte, mehrere sehr unterschiedliche Denkmäler und Wege durch die Landschaften der Brenne und des Creuse-Tals.

Zu Fuß zwischen Brenne und Creuse

Die Wanderung „Des bords d'étangs au bord de Creuse n°26“ verbindet die wilden Teichlandschaften der Brenne mit den Landschaften des Creuse-Tals und bemerkenswertem Baubestand. Ihr Thema reicht damit von den Teichen bis zur Flusslandschaft und schließt historische Bauwerke ein.

Eine weitere Möglichkeit zu Fuß bietet die Voie Verte. Von Ciron aus können Sie ihr bis zum Ortsteil Visais in der Gemeinde Le Blanc folgen oder in Richtung Rivarennes über Scoury und Chitray gehen. Als Gesamtstrecke ist die Voie Verte mehr als 70 Kilometer lang. Sie entstand aus ehemaligen Bahntrassen, ist für Radfahrer und Fußgänger bestimmt und weist nur geringe Höhenunterschiede auf. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Routenbedingungen.

Die Plage de Romefort ist ein kommunaler Uferbereich an der Creuse, gegenüber dem Château de Romefort. Sie dient als Picknickplatz nahe dem Start der Wanderung von den Teichen bis zur Creuse. So gehören ein Rastplatz am Fluss und der Ausgangspunkt dieser Wanderung zu derselben Ortsbeschreibung, ohne dass die Plage mit dem nicht für Besuche geöffneten Château verwechselt werden sollte.

Dorfgeschichte und Denkmäler

Die Lanterne des morts von Ciron ist ein historisches Monument aus dem 12. Jahrhundert. 1862 wurde sie zu den ersten als historische Monumente eingestuften Bauwerken Frankreichs gezählt. Die fünf Meter hohe, zylindrische Säule trägt einen mit Schuppen verzierten Kegel. Sie steht auf einer quadratischen Plattform, die von einer Seite zugänglich ist. Ihre Form lässt sich so konkret beschreiben: Säule, Kegel und Plattform bilden die wesentlichen Bauteile.

Der Dolmen et cromlech de Sénevaut ist eine neolithische archäologische Stätte in Ciron. Als historisches Monument wurde er 1889 klassifiziert. Die neolithische Zeit verweist auf die Stätte selbst, während 1889 das spätere Datum ihrer Einstufung bezeichnet. Diese beiden Zeitangaben stehen also für unterschiedliche Aspekte des Ortes.

Das Sivel-und-Croce-Spinelli-Denkmal ist ein Obelisk an der Rue de l'Église-Saint-Georges. Es erinnert an den Tod der Ballonfahrer Théodore Sivel und Joseph-Eustache Crocé beim Unfall des Luftschiffs „Le Zénith“ am 15. April 1875. Das Denkmal verbindet einen konkreten Ort in Ciron mit einem Ereignis und den Namen der beiden Männer.

Die Maison forte de la Boissière liegt im Ortsteil La Boissière von Ciron an der Creuse. Historisch bestand sie aus einem nahezu quadratischen Turm mit einem unteren Raum und zwei darüberliegenden Stockwerken. Seit dem 16. September 2004 ist die Maison forte teilweise als historisches Monument geschützt. Die Eintragung umfasst den Turm, das angebaute Gebäude, den Hügel des Bauwerks, den Graben samt seinen Mauern, das Tor und die Zugbrücke.

Das Château de Romefort war Sitz der Herrschaft und lag am gegenüberliegenden Ufer der Creuse, vom historischen Dorf getrennt. Das Château ist nicht für Besuche geöffnet. Seine Rolle als Herrschaftssitz und seine Lage jenseits des Flusses bilden einen eigenen Teil der Ortsgeschichte neben den Bauwerken im Dorf.

Weitere Reiseziele entdecken: Vatan, Giroux, Reuilly, Bommiers, Prissac, Valençay, Maillet, Saint-Aigny

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Indre.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.