Zum Inhalt

Saint-Lubin-en-Vergonnois liegt im Cisse-Tal. Für die Planung eines Aufenthalts lassen sich drei Themen unterscheiden: Landschaft am Wasser und in den Wäldern, Wege zu Fuß oder mit dem Rad sowie die Kirche Saint-Lubin mit ihrer Bau- und Kunstgeschichte. Diese Bandbreite hilft Ihnen, den Ort nach Ihren Interessen einzuordnen und unterschiedliche Schwerpunkte für den Aufenthalt zu setzen.

Ufer, Wälder und Frühlingsblüte

Am Rand des Dorfes lädt eine grüne Uferumgebung zum Picknicken ein und ermöglicht die Beobachtung von Fröschen. Das Waschhaus bringt eine kulturelle Perspektive auf das Wasser: Es wird vom Bach Les Bernats gespeist, dessen Quellen am Fuß der Gemeinde liegen. In den Wäldern auf den Anhöhen befinden sich mehrere Quellen; die Wasserbezüge unterscheiden sich somit nach ihrer Lage. Im Frühjahr gelten ausgedehnte Narzissenbestände als emblematische Blume des Dorfes. Wenn Sie den Reisezeitraum nach einem saisonalen Merkmal ausrichten möchten, bieten die Narzissen einen klaren Frühlingsbezug; Picknick und Froschbeobachtung beschreiben dagegen die Uferumgebung.

Kirche Saint-Lubin und ihre Geschichte

Die Kirche Saint-Lubin stammt aus dem 12. Jahrhundert und unterstand ursprünglich der Abtei Marmoutier. Das Gebäude besteht aus einem Kirchenschiff und einem Chor, der in einer halbrunden Apsis endet. Eine Apsis ist der gerundete Abschluss eines Chors; hier ist sie ausdrücklich halbrund. In der Kirche befindet sich das Gemälde »Sainte Jeanne de Chantal«. Seine Inschrift bezeichnet sie als Gründerin des Ordens von der Heimsuchung im Jahr 1610 und vermerkt ihre Heiligsprechung im Jahr 1767. Seit dem 7. Januar 2010 ist das Gemälde als bewegliches Kulturgut geschützt. Die Datumsangaben beziehen sich auf unterschiedliche Dinge: 1610 und 1767 stehen in der Inschrift, während der 7. Januar 2010 den Schutzstatus bezeichnet.

Wanderwege und Radroute

Zwei von der FFRandonnée 41 markierte Wanderwege führen am Waschhaus vorbei: »Les trois moulins de Saint-Lubin-en-Vergonnois« und der Weg zum Moulin de Champigny. Die Wege teilen diesen Bezugspunkt, unterscheiden sich aber in der Bezeichnung: Der eine trägt den Namen »Les trois moulins«, der andere nennt das Ziel Moulin de Champigny. Der Radfahr-Rundkurs Val de Cisse ist eine weitere Option. Er führt durch das Cisse-Tal und anschließend bergab nach Saint-Lubin-en-Vergonnois. Bei der Wahl zwischen Wandern und Radfahren können Sie somit den gemeinsamen Waschhausbezug der Wanderwege dem Talverlauf der Radroute gegenüberstellen.

Ein saisonaler Pflanzenverkauf

Ein weiterer Frühlingsbezug ist der Pflanzenverkauf von EARL La Ridière: Ab Beginn des Frühlings verkauft der Betrieb Pflanzen direkt am Standort im Weiler Guillebert in Saint-Lubin-en-Vergonnois. Für Pflanzeninteressierte ergänzt dieser Direktverkauf die saisonale Blüte um einen konkreten Bezug zum Ort.

Weitere Reiseziele entdecken: Chouzy-Sur-Cisse, Millançay, Sambin, Pouillé, Pontlevoy, Maslives, Thésée, Lignières.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Loir-Et-Cher.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.