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Zwei prägende Ortsmerkmale sind die Lage von Montcy-Notre-Dame in einer Schleife der Maas und der Startpunkt der 83 Kilometer langen Voie Verte. Zwischen Maas und Wald lädt die natürliche Umgebung zum Spazierengehen und zur Betrachtung der Landschaft ein. Mit der Notre-Dame-Kirche und den Ruinen des Château des Fées kommen Architektur und Geschichte hinzu. Für die Planung lassen sich so unterschiedliche Schwerpunkte setzen: eine längere Wegstrecke, die Landschaft oder die Bauwerke des Ortes.

Maaslandschaft und Voie Verte

Die Voie Verte beginnt in Montcy-Notre-Dame und ist 83 Kilometer lang. Sie folgt einem ehemaligen Treidelpfad, der zu einem Fußweg umgestaltet wurde. Der erste Abschnitt zwischen Montcy-Notre-Dame und Nouzonville wurde 2002 angelegt. So lässt sich die Geschichte der Route auch anhand ihrer frühen Entwicklung einordnen, ohne die Datierung des ersten Abschnitts mit der gesamten Strecke gleichzusetzen.

Die Voie Verte kann zu Fuß, mit dem Fahrrad, auf Rollschuhen, mit dem Skateboard oder Tretroller, mit einer Rosalie sowie zu Pferd genutzt werden. Die genannten Möglichkeiten setzen unterschiedliche Akzente: Die Route ist nicht nur für Spaziergänge und Fahrradtouren gedacht, sondern umfasst weitere Fortbewegungsarten. Die 83 Kilometer beschreiben den Umfang der Voie Verte; welche Strecke Sie bei einem Aufenthalt berücksichtigen, ist eine eigene Planungsentscheidung. Damit unterscheidet sich der Routen-Schwerpunkt von einem Besuch, bei dem die Architektur oder die Geschichte der Ruinen im Vordergrund steht.

Notre-Dame-Kirche: Wiederaufbau und Bauform

Die Notre-Dame-Kirche in Montcy-Notre-Dame wurde zwischen 1835 und 1837 nach Plänen des Architekten Labarre aus Charleville wiederaufgebaut. Ihre Anlage ist besonders und nicht ausgerichtet. Der langgestreckte Grundriss umfasst ein dreischiffiges Langhaus mit fünf Jochen. Außerdem tritt der Glockenturm halb hervor und ist von Kapellen eingefasst.

Auch Dach und Innenraum gehören zu den architektonischen Merkmalen: Die Kirche ist mit Schiefer gedeckt; Langhaus und Chor haben Dächer mit langen Dachflächen. Im Inneren befindet sich ein Altar aus rosafarbenem Marmor. Damit stehen an der Kirche mehrere Aspekte nebeneinander: die Geschichte des Wiederaufbaus, die besondere Anlage, der Grundriss und die Ausstattung.

Château des Fées am Waridon

Das Château des Fées, auch Château du Waridon genannt, ist eine mittelalterliche Festung. Seine Ursprünge liegen zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert. Die Ruinen befinden sich am Weiler Le Waridon in Montcy-Notre-Dame. Die beiden Namen bezeichnen dieselbe Festung und helfen, den Ort in seiner Geschichte einzuordnen.

Das Château des Fées liegt auf 175 Metern Höhe auf der natürlichen Anhöhe Le Waridon. Diese überragt die Maas an der Stelle, an der die beiden Bäche Fontaine und Soiru zusammenfließen. Heute wird das Gelände als Freizeitgelände genutzt; ein Teil der Ruinen ist über einen kleinen Weg zugänglich. Die Lage auf der Anhöhe ergänzt den Blick auf die mittelalterliche Geschichte um einen konkreten Landschaftsbezug zu Maas und Zusammenfluss.

Busverbindung und unterschiedliche Schwerpunkte

Die Buslinie 7 verbindet Montcy-Notre-Dame mit Prix-Les-Mézières. Wenn Sie diese Verbindung für Ihre Fahrt einplanen, prüfen Sie vorab den aktuellen Fahrplan, da sich Routendetails ändern können.

Bei der Auswahl eines Schwerpunkts stehen verschiedene Ortsmerkmale zur Verfügung: Die Voie Verte bietet eine lange Strecke mit mehreren Nutzungsarten, die Kirche verbindet Wiederaufbaugeschichte und Architektur, und das Château des Fées steht für eine mittelalterliche Festung an einem markanten Landschaftspunkt. Spaziergänge zwischen Maas und Wald bilden einen weiteren Akzent. So können Sie den Aufenthalt danach ausrichten, ob Sie eher eine Route, Baugeschichte oder die Landschaft in den Mittelpunkt stellen möchten.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ardennen.

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