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Pouru-Saint-Remy zeigt seine Kulturgeschichte an drei sehr unterschiedlichen Bauwerken: der kleinen Kapelle Notre-Dame-du-Bon-Secours, der Kirche Saint-Remy und dem Schloss Réméhan. Die Kapelle verbindet eine prägnante Dachform mit einer religiösen Entstehungsgeschichte; bei der Kirche lassen sich zwei Bauphasen unterscheiden. Das Schloss vereint eine überlieferte Familiengeschichte mit seiner heutigen Nutzung als Gestüt. So können Sie den Schwerpunkt Ihres Besuchs nach Architektur, Kirchenbau oder Schlossgeschichte wählen.

Kapelle Notre-Dame-du-Bon-Secours

Die Kapelle Notre-Dame-du-Bon-Secours ist ein kleines Gebäude mit quadratischem Grundriss und einem mit Schiefer gedeckten Zeltdach. Der quadratische Grundriss beschreibt die Form der Grundfläche, das Zeltdach den nach oben zusammenlaufenden Dachabschluss. Diese beiden Merkmale lenken den Blick auf zwei Ebenen der Architektur: die Anlage des Baukörpers und seine Dachform. Im Unterschied zur Kirche Saint-Remy, deren Geschichte sich über zwei Bauphasen erschließt, steht bei Notre-Dame-du-Bon-Secours die Form eines einzelnen kleinen Bauwerks im Vordergrund.

Die Kapelle wurde im 19. Jahrhundert auf Wunsch von Abbé Thomas errichtet, nachdem er während eines Krieges ein Gelübde abgelegt hatte. Damit steht neben der kompakten Bauform ein konkreter religiöser Anlass, der die Entstehung des Gebäudes mit Abbé Thomas verbindet. Die Wallfahrt zu Notre-Dame-du-Bon-Secours begann 1841 an einem ersten Sonntag im Mai. Wenn Sie gezielt wegen dieser Wallfahrt reisen möchten, erkundigen Sie sich vor Ort nach der heutigen Durchführung.

Die Baugeschichte der Kirche Saint-Remy

An der Kirche Saint-Remy lassen sich zwei Bauphasen unterscheiden. 1822 wurden der Glockenturm und wahrscheinlich auch das Kirchenschiff wiederaufgebaut. 1834 wurde die Kirche verlängert; dabei entstanden sehr wahrscheinlich die Apsis und die Sakristei. Zwischen diesen Daten liegen zwölf Jahre. So stehen Wiederaufbau und Verlängerung als getrennte Bauphasen nebeneinander, statt einen einzigen Umbau zu bilden. Die Kirche ist auf Anfrage beim Rathaus geöffnet. Beziehen Sie die Anfrage in Ihre Planung ein, wenn Sie die Kirche besichtigen möchten.

Schloss Réméhan

Beim Schloss Réméhan treffen heutige Nutzung und historische Familiengeschichte aufeinander. Es befindet sich in Privatbesitz, ist von außen sichtbar und dient heute als Gestüt für die Pferdezucht. Nach der Überlieferung soll das Schloss mehrere Jahrhunderte lang der Familie d'Anglemont de Tassigny gehört haben. Das Gestüt und die ältere Familiengeschichte eröffnen zwei Blickwinkel auf dasselbe Bauwerk: die heutige Nutzung und eine überlieferte Besitzgeschichte.

Besuch planen

Für die Besuchsplanung stehen drei verschiedene Hinweise nebeneinander. Bei Saint-Remy ist der Zugang an eine Anfrage beim Rathaus gebunden; das privat besessene Schloss ist von außen sichtbar. Die Wallfahrt begann an einem ersten Sonntag im Mai 1841, doch für eine gezielte Reise sollten Sie ihre heutige Durchführung vor Ort erfragen. So unterscheiden sich Besichtigung, Außenansicht und Wallfahrt in der Vorbereitung.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ardennen.

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