Isle-Aumont verbindet zwei Rundwanderungen mit mehreren klar benannten Kulturmotiven. Auf der historischen Erhebung befinden sich Holzskulpturen; die Église Saint-Pierre hat drei Heiligtümer aus unterschiedlichen Jahrhunderten. An der Fußgängerbrücke über den Hozain rahmen zwei Stahlportale ein Kunstwerk. So stehen für einen Aufenthalt sowohl Wegstrecken als auch Kirchen- und Kunstthemen zur Auswahl.
Rundwanderungen nach Streckenlänge
Le Petit Chemin des écoliers ist eine 4,2 Kilometer lange Rundwanderung mit Start und Ziel am Kirchenparkplatz. Auch Le Chemin des écoliers beginnt und endet dort. Die längere Runde umfasst 10,3 Kilometer. Beide Wege haben damit denselben Start- und Endpunkt, unterscheiden sich aber deutlich in ihrer Länge. Wer die Wegstrecke als ersten Maßstab nimmt, kann zwischen der kürzeren Runde und dem längeren Weg wählen.
Le Chemin des écoliers ist als leichte Wanderung eingestuft. Für diese Runde sind 42 Meter positiver Höhenunterschied und eine Dauer von 2 Stunden und 30 Minuten angegeben. Außerdem führt sie durch Isle-Aumont, Les Bordes-Aumont und Saint-Thibault. Die Ortsnamen gehören zur Beschreibung des Wegverlaufs: Die Runde führt durch alle drei Gemeinden, nicht nur durch Isle-Aumont.
Zu dieser längeren Route gehört eine ländliche Landschaft aus Feldern, grünen Wiesen und schattigen Wäldern. Offene Flächen und bewaldete Abschnitte prägen damit gemeinsam den Landschaftscharakter der Wanderung. Wer bei der Auswahl neben der Länge auch auf die Landschaft achtet, findet für den längeren Weg einen konkreten Bezug zur Umgebung: Er verbindet die genannten Ortsdurchgänge mit Feldern, Wiesen und Wald.
Kirche, Skulpturen und Kunst
Auf der historischen Erhebung von Isle-Aumont befinden sich Holzskulpturen, die überwiegend der Schule von Troyes zugerechnet werden. Zu ihnen zählt ein Christ de sérénité, der möglicherweise von Saint-Louis gestiftet wurde. Die Zuschreibung zur Schule von Troyes beschreibt den Schwerpunkt der Zuordnung; bei der Stiftung durch Saint-Louis bleibt es ausdrücklich bei einer Möglichkeit.
Die Église Saint-Pierre in Isle-Aumont ist eine Kirche mit drei Heiligtümern aus dem 10., 12. und 16. Jahrhundert. Die Zeitangaben reichen damit vom 10. über das 12. bis zum 16. Jahrhundert.
Ein anderes künstlerisches Motiv sind die Portes des étoiles et des eaux. Das Kunstwerk besteht aus zwei kunstvoll gearbeiteten Stahlportalen, die die Fußgängerbrücke über den Hozain einrahmen. In die Portale sind Textilfotografien integriert: Sie zeigen Wasserläufe und Glitzereffekte sowie Motive aus den merowingischen Grabstelen der Dorfkirche. Stahlportale, Wasserbilder und die Grabstelenmotive stehen so innerhalb derselben Gestaltung. Prüfen Sie vor dem Besuch den Installationsstatus des Kunstwerks.
Bei den Wanderrouten sind Länge und, für Le Chemin des écoliers, auch Dauer und Höhenunterschied greifbare Planungsmerkmale. Die kulturellen Themen führen dagegen von den Holzskulpturen über die drei Heiligtümer der Kirche bis zum Kunstwerk an der Brücke. Je nachdem, ob Sie eher eine Runde gehen oder sich mit den Kirchen- und Kunstmotiven beschäftigen möchten, können Sie Isle-Aumont unter einem anderen Schwerpunkt für Ihren Aufenthalt betrachten.
Weitere Reiseziele entdecken: Villenauxe-La-Grande, Estissac, Argancon, Lavau, Bréviandes, Dolancourt, Mussy-Sur-Seine, Mesnil-Sellières.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Aube.