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Zwei unterschiedliche Themen prägen Auberive: die 1135 von zwölf Mönchen aus der Abtei Clairvaux gegründete Zisterzienserabtei und der Staatswald mit seinen drei Massiven. Für Ihren Aufenthalt können Kulturgeschichte und Kunst oder Naturbeobachtung und Wandern den Schwerpunkt bilden. Die Ortsgeschichte reicht von der Gründung der Abtei bis zu ihrer früheren Verbindung mit einem metallurgischen Betrieb; im Naturbereich führen die Themen in den Wald, an die Aube und zu markierten Wegen. So können Sie die Schwerpunkte nach Ihren Interessen gewichten.

Abtei, Denkmalschutz und Kunst

Die Zisterzienserabtei wurde 1135 von zwölf Mönchen aus Clairvaux gegründet. Die ehemalige Abtei von Auberive, auch Maison Saint-Jean genannt, ist teilweise als historisches Monument klassifiziert und teilweise in das französische Denkmalschutzsystem eingetragen; einzelne Bestandteile stehen unter vollständigem Schutz. Die Schutzformen erfassen also nicht alle Teile in gleicher Weise.

Das Zentrum für zeitgenössische Kunst der Abtei besitzt eine private Sammlung zeitgenössischer figurativer expressionistischer Kunst und Art singulier. So stehen die Geschichte einer Zisterziensergründung und moderne Kunst als unterschiedliche kulturelle Blickwinkel auf Auberive nebeneinander. Eine mobile Anwendung der Abtei ermöglicht es Besuchern, ihre Geschichte selbstständig und im eigenen Tempo zu erkunden. Da sich App-Funktionen ändern können, prüfen Sie bei Bedarf vorab den aktuellen Funktionsumfang. Für 2026 sind Besichtigungen montags bis freitags nach vorheriger Terminvereinbarung möglich; prüfen Sie vor Ihrem Besuch die geltenden Modalitäten.

Wald, Wildtiere und Cabanes nature

Der Staatswald von Auberive umfasst Tausende Hektar und besteht aus den drei Massiven Montgérand, Montaubert und Montavoir. Zu seiner vielfältigen Flora kommen Bestände von Hirschen, Rehen und Wildschweinen. Für die Beobachtung von Wildtieren gibt es außerdem den Enclos à gibier: In diesem Beobachtungspark können Damhirsche und Wildschweine beobachtet werden. Damit stehen die Artenvielfalt des Waldgebiets und die gezielte Beobachtung dieser Tiere im Park als unterschiedliche Naturthemen zur Wahl.

Einige der Cabanes nature d’Auberive sind frei zugänglich und über markierte Wanderwege zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Fahrrad erreichbar. Die Zugangsregeln können je nach einzelner Cabane variieren. Der Staatswald ist außerhalb der Jagdzeiten ganzjährig zugänglich. Beziehen Sie die Jagdzeiten in Ihre Planung ein und prüfen Sie sie vor dem Aufbruch.

Wege mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Der Entdeckungspfad an der Quelle der Aube verläuft als interpretativer Weg entlang der Ufer und vermittelt die Beziehungen zwischen Mensch und Natur. Der regionale Fernwanderweg Sentier de la Belle étoile verläuft durch Auberive; prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Wegmarkierung. Eine konkrete Etappenangabe bietet der GR7: Seine sechste Etappe führt von Noidant-le-Rocheux nach Auberive und durch den Bois du Prachey sowie den Staatswald von Auberive.

Die Wege setzen verschiedene Akzente: Der Entdeckungspfad richtet den Blick auf die Beziehung zwischen Mensch und Natur am Flussufer, während die beschriebene GR7-Etappe benannte Waldabschnitte verbindet. Der Sentier de la Belle étoile ist als regionaler Fernwanderweg eine weitere Möglichkeit, Auberive in eine Wanderplanung einzubeziehen. Prüfen Sie die Wegmarkierung, bevor Sie sich auf den Weg machen.

Ein weiterer Blick in die Abteigeschichte

La Thuilière erweitert den kulturgeschichtlichen Blick um ein ehemaliges metallurgisches Gewerbe. Der Betrieb gehörte vor der Französischen Revolution zur Abtei von Auberive. Damit steht neben der Klostergründung und der Kunstsammlung auch eine frühere Verbindung der Abtei mit der Metallverarbeitung im Ortsbild der Geschichte.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Michel, Poissons, Laferté-sur-Aube, Thonnance Les Moulins, Ecot-La-Combe, Dardenay, Fayl-Billot, Doulaincourt-Saucourt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haute-Marne.

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