Zum Inhalt

Buhl verbindet Kirchenkunst, eine Burgruine, historische Steinbrüche und Wanderungen. Die Lage im Regionalen Naturpark Ballons des Vosges ergänzt diese Kulturthemen um einen Naturbezug. Für Ihre Planung können Sie unterscheiden, ob Sie sich vor allem für historische Bauwerke, die Geschichte des Steinabbaus oder eine Wanderung interessieren.

Hugstein und Kirchenkunst

Das Hugstein-Schloss liegt auf dem Gebiet der Gemeinden Buhl und Guebwiller. Seit 1898 ist der Hugstein als historisches Denkmal eingestuft. Die Ruinen sind ausschließlich für Wanderer und Spaziergänger zugänglich; berücksichtigen Sie diese Bedingung bei der Planung. Der Zugang gehört damit von Anfang an zur Entscheidung, ob Sie den Hugstein in Ihre Ausflüge aufnehmen.

An der Kirche Saint-Jean-Baptiste lassen sich mehrere Bau- und Kunstzeitschichten unterscheiden. Die heutige Kirche wurde von 1868 bis 1878 errichtet; das Retable de Buhl stammt dagegen aus dem späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert. Es ist das wichtigste Ausstattungsstück der Pfarrkirche und seit dem 1. März 1967 als historisches Denkmal eingestuft. An der Kirche ist außerdem ein befestigter Eingangsturm der früheren Kirche erhalten geblieben. So treten die heutige Kirche, das ältere Retabel und der Turm des Vorgängerbaus als verschiedene historische Ebenen hervor.

Die Daten sind dabei nicht austauschbar: 1868 bis 1878 ist die Bauzeit der heutigen Kirche, der 1. März 1967 das Denkmaldatum des Retabels; seine Entstehungszeit liegt bereits im späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert. Beim Hugstein wiederum steht 1898 für die Einstufung als historisches Denkmal. Diese Unterscheidung zwischen Bau-, Entstehungs- und Schutzstatus hält die Zeitschichten auseinander.

Steinbrüche, Landschaft und Wanderung

Bei den Steinbrüchen kommen Geschichte und Ortsbezeichnungen zusammen. Der Steinbruch Schwarzenbach wurde im 13. Jahrhundert eröffnet; der noch sichtbare Steinbruch liegt am Saint-Gangolf-Weg in Buhl. Ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert stammt die noch sichtbare Mühlsteingrube am Steinbruchweg in Buhl. Sie liegt im Wald des Schimberg; ihr Gestein wurde zur Herstellung von Mühlsteinen verwendet. Beide Orte teilen die zeitliche Einordnung, doch die Mühlsteingrube verbindet sie zusätzlich mit der Geschichte der Mühlsteinherstellung.

Die Lauch durchquert Buhl, und Wälder sowie ein ehemaliges Weinbaugebiet umgeben den Ort. Damit ergänzen Fluss und Landschaft die historischen Bauwerke und Steinbrüche um einen eigenen Natur- und Geschichtsbezug: Die Wälder prägen die Umgebung, der Weinbau gehört zur Vergangenheit.

Als Wanderoption ist der Sentier des châteaux forts n°2 mit 12 km Länge benannt; er beginnt an der Kirche Saint-Jean-Baptiste. Dieser Startpunkt gibt der Wanderung einen konkreten Bezug zur Kirchenkunst, während die angegebene Länge die Strecke klar einordnet. Wenn Sie die Route einplanen, können Sie sie so von den beiden Steinbruchorten unterscheiden, die jeweils an einem eigenen benannten Weg liegen.

Weitere Reiseziele entdecken: Vogelgrun, Rimbachzell, Rombach-Le-Franc, Gundolsheim, Ammerschwihr, Wasserbourg, Vœgtlinshoffen, Walbach

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haut-Rhin.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.