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Rimbach-Près-Guebwiller lässt sich über zwei unterschiedliche Seiten kennenlernen: die Ortsgeschichte mit der Église paroissiale de L'Epiphanie und die Wanderwege Rimbach–Ebeneck und Rimbach–Judenhut. Kulturgeschichte, Natur und regionale Küche geben Ihrem Aufenthalt mehrere mögliche Schwerpunkte.

Ortsgeschichte und Église de l'Epiphanie

Rimbach-Près-Guebwiller wird erstmals in einem Dokument aus dem Jahr 1291 unter dem Namen Rinpach erwähnt. Im 18. Jahrhundert beruhte die lokale Wirtschaft im Wesentlichen auf der Glasherstellung und der Nutzung des Waldes. Die Église paroissiale de L'Epiphanie wurde von 1866 bis 1869 nach Plänen von Auguste Hartmann aus Colmar wiederaufgebaut. Der Glockenturm wurde 1897 ergänzt und 1928 umfassend restauriert. Zur Kirche gehört eine gut erhaltene Orgel Opus 31 von Georges Schwenkedel. Die Église de l'Epiphanie ist täglich geöffnet; prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Zugangsinformationen.

Die Skulpturengruppe „Saint Valentin guérissant un épileptique“ stammt aus dem 16. Jahrhundert und ist seit dem 23. Juli 1976 als Objekt klassifiziert. Auch die Hänge des Ebeneck erzählen von früherer Nutzung: Dort wurden eine Erkundungsstollenöffnung und Prospektionsspuren entdeckt, die den Erzabbau im Tal bereits ab dem 16. Jahrhundert belegen. Zusammen geben diese Stationen Einblicke in verschiedene Epochen der Orts- und Wirtschaftsgeschichte.

Zwei Wanderungen, zwei Profile

Die kurze Wanderung Rimbach–Ebeneck führt zu den Hochweiden des Ebeneck und ist für die meisten Menschen zugänglich. Sie ist 5,6 km lang, dauert etwa zwei Stunden und weist 312 m Höhenunterschied auf. Vom Gipfel aus bietet der Rimbach–Ebeneck-Rundweg einen schönen Blick über die elsässische Ebene.

Der Rundweg Rimbach–Judenhut ist eine mittelschwere Wander- oder Schneeschuhrunde über 6,1 km. Die Gehzeit beträgt etwa zwei Stunden; Aufstieg und Abstieg liegen jeweils bei 415 m. Auf dem Weg bietet sich ein Blick auf Guebwiller und seine Weinberge. Außerdem führt die Runde am Munsteraeckerle vorbei, wo Tische, Bänke und eine kleine Hütte vorhanden sind. Beide Routen sind mit ungefähr zwei Stunden angegeben; Unterschiede zeigen sich vor allem im Strecken- und Höhenprofil sowie in der Schwierigkeit.

Wasserlauf und regionale Einkehr

Der Rimbach ist ein Nebenfluss der Lauch. In seinem Oberlauf wird er von zahlreichen Quellen gespeist, die an den Hängen des Sudel, Firstacker und Grand Ballon entspringen. Die Ferme-Auberge de la Glashütte liegt am Ortsausgang von Rimbach-Près-Guebwiller am Fuß des Grand Ballon und ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderwege.

Dort werden traditionelle Küche und elsässische Spezialitäten serviert, darunter Marcaire-Mahlzeiten, Wildgerichte, Bouchée à la reine und Produkte aus eigener Landwirtschaft. Da sich Betrieb und Speiseangebot ändern können, prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Angaben. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt mit Kultur- und Wanderschwerpunkt suchen, können Ortsgeschichte, Wanderwege und regionale Küche Ihre Planung leiten.

Weitere Reiseziele entdecken: Fessenheim, Baldersheim, Katzenthal, Ammerschwihr, Houssen, Lièpvre, Pfaffenheim, Lapoutroie.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haut-Rhin.

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