Der gotische Chor der Église Saint-Pierre Saint-Paul und zwei Rundwege mit Zeiten von etwa zweieinhalb bis drei Stunden zeigen zwei Seiten von Chaumes-En-Brie: Baugeschichte und Wandern. Ein Park mit fast 40 Baumarten und die Geschichte der Türme des Château de la Tourelle ergänzen diese Schwerpunkte.
Kirche und historische Spuren
Die Église Saint-Pierre Saint-Paul ist eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Ihr gotischer Chor wurde im 17. und 19. Jahrhundert umgestaltet. Ein Erlass vom 4. Dezember 1942 schützt sie als Monument historique. Die Zeitebenen betreffen unterschiedliche Teile der Baugeschichte: Die Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert, während sich die späteren Umgestaltungen auf den gotischen Chor beziehen. Der Schutzstatus von 1942 ergänzt diese Geschichte um einen klar datierten Schritt.
Die Tour d’Arcy befindet sich in Privatbesitz, ist von der öffentlichen Straße aus sichtbar und nicht zu besichtigen. Auch die Überreste des Château de la Tourelle sind privat, von der öffentlichen Straße aus sichtbar und nicht zu besichtigen. Die Türme des Château de la Tourelle sind die letzten Überreste eines befestigten Bauernhofs auf dem Lehen La Forêt, der während der Französischen Revolution zerstört wurde; die Türme befinden sich heute in der Gemeinde Chaumes-En-Brie.
Ein Park mit Baumvielfalt
Der Parc municipal Docteur Emmanuelli, auch Parc de Meaux genannt, umfasst fast 40 verschiedene Baumarten, darunter einige bemerkenswerte Exemplare. Der Park bringt damit einen landschaftlichen Akzent in die Ortsbeschreibung, während Kirche und Türme für Bau- und Ortsgeschichte stehen. Wer neben Architektur auch Baumvielfalt in den Blick nehmen möchte, findet hier einen eigenen thematischen Schwerpunkt.
Panoramablick auf Chaumes-En-Brie
Ein Wanderweg nutzt das Viaduc Ferroviaire de l’Yerres und bietet einen Panoramablick auf die Stadt Chaumes-En-Brie.
Zwei Rundwege im Vergleich
Der Rundweg La Ferme de Forest ist 11,1 km lang und dauert etwa drei Stunden. Er ist grün markiert und als mittelschwer eingestuft. Die Route lädt dazu ein, die Ferme de Forest zu entdecken, und ist mit dem FFRandonnée-Label ausgezeichnet. Sie überquert die Yerres auf einem Viadukt und führt durch Chaumes-En-Brie sowie Verneuil-l’Étang.
Der Rundweg Château du Vivier ist 10,2 km lang und dauert etwa zweieinhalb Stunden. Seine Markierung ist magenta, der Schwierigkeitsgrad mittel. Die Route führt am gut sichtbaren Ruinenpark des Château du Vivier vorbei, verläuft zwischen den Teichen und durchquert Chaumes-En-Brie sowie Fontenay-Trésigny.
Bei der Wahl nach Streckenlänge und Dauer ist der Rundweg Château du Vivier die kürzere Option: Er ist 0,9 km kürzer und dauert nach den ungefähren Zeitangaben rund eine halbe Stunde weniger. Beide Wege sind als mittelschwer eingestuft. Auch ihr Charakter unterscheidet sich: Auf dem Vivier-Weg liegen Ruinenpark und Teiche im Routenverlauf; bei La Ferme de Forest gehören die Ferme und die Querung der Yerres auf dem Viadukt zu den genannten Orientierungspunkten. So lassen sich die beiden Wanderungen sowohl nach Zeitbudget als auch nach ihren jeweiligen Wegthemen vergleichen.
Weitere Reiseziele entdecken: Penchard, Le Châtelet-En-Brie, Crécy-La-Chapelle, Esmans, La Ferté-Sous-Jouarre, Coulommes, Crèvecoeur-En-Brie, Annet-sur-Marne.
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