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In Presles stehen neolithische Denkmäler, ein kommunales Feuchtgebiet und Wanderungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten nebeneinander. Die steinernen Zeugnisse unterscheiden sich in Bauform und Maß; die Routen bieten entweder einen konkreten Zeit- und Streckenrahmen oder einen klaren Bezug zum neolithischen Erbe. So können Sie den Aufenthalt nach Kultur, Natur und Bewegung ausrichten.

Neolithische Denkmäler im Vergleich

Die Pierre Plate liegt am Rand des Waldes von L’Isle-Adam. Sie ist die vollständigste neolithische überdachte Galerie in Presles und misst 13 Meter. Le Blanc Val, ebenfalls eine neolithische überdachte Galerie, befindet sich am Mont-Joly und ist etwa 6,5 Meter lang – ungefähr halb so lang wie die Pierre Plate.

Eine andere Bauform zeigt der Coffre de Bellevue: eine neolithische megalithische Grabtruhe aus vier Kalksteinplatten. Sie enthielt die Überreste von drei Frauen, zwei Männern und drei Kindern. Der Coffre befindet sich in einer gestalteten, mit Findlingen geschmückten Lichtung hinter dem Friedhof. Die länglichen Galerien und die aus Platten gebildete Grabtruhe setzen so unterschiedliche Akzente innerhalb der vorgeschichtlichen Denkmäler von Presles.

Kirche, Park und Feuchtgebiet

Auch die Kirche von Presles gehört zu den historischen Anlaufpunkten: Ihr nördlicher Teil stammt aus dem 12. und 13. Jahrhundert. Der Parc du château de Courcelles liegt in der Rue Alexandre-Prachay und ist als „site inscrit“ geschützt. Der Park befindet sich in Privatbesitz; klären Sie vor einem geplanten Besuch, ob und unter welchen Bedingungen ein Zugang möglich ist.

Das Marais du Moulin Neuf ist ein kommunales Feuchtgebiet und seit 2017 als „Espace naturel sensible“ (ENS) eingestuft. Zu seinen offenen Feuchtlebensräumen zählen Schilfbestände, Seggenriede und Teiche; sie sind reich an Biodiversität. Damit steht neben den steinernen Zeugnissen ein eigener Natur-Schwerpunkt, geprägt von verschiedenen Feuchtlebensräumen.

Wandern und Anreise planen

Die Route „De Luzarches à Presles en passant par Royaumont!“ ist mittelschwer, 20,5 Kilometer lang und auf drei Stunden angelegt. Sie verläuft von Bahnhof zu Bahnhof. Eine zweite Wanderoption ist „Les Trois Dolmens“, eine Route, die dem neolithischen Erbe gewidmet ist. Sie beginnt an der Église Saint-Germain-l’Auxerrois in Presles und endet am Bahnhof Presles-Courcelles.

Für die Wahl zwischen den Wanderungen zählt damit ein klarer Unterschied: Bei der ersten Route sind Distanz und Dauer angegeben; bei „Les Trois Dolmens“ stehen das vorgeschichtliche Thema sowie Start und Ziel im Mittelpunkt. Wenn Sie Ihre Planung an einer konkreten Zeit und Strecke ausrichten möchten, bietet die Route über Luzarches und Royaumont dafür einen festen Rahmen. Für eine Wanderung mit Schwerpunkt Neolithikum ist „Les Trois Dolmens“ thematisch ausgerichtet.

Presles-Courcelles ist der SNCF-Halt an der Strecke Gare du Nord–Persan-Beaumont. Prüfen Sie für Ihren Reisetag den Fahrplan. In Presles wurde außerdem eine erste Radverkehrsanlage zwischen Bahnhof und Kirche fertiggestellt.

Weitere Reiseziele entdecken: Baillet-en-France, Soisy-Sous-Montmorency, Deuil-la-Barre, Saint-Gratien, Roissy-En-France, Chaussy, Auvers-Sur-Oise, Eaubonne.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Val-D'oise.

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