Kunst im ehemaligen Kloster, historische Bauwerke und Grünräume prägen die Entdeckungen in Saint-Ouen-Lʼaumône. Die Abbaye de Maubuisson ist eine ehemalige Zisterzienserabtei und heute ein Zentrum für zeitgenössische Kunst. So stehen an einem Ort die Geschichte des Klosters und aktuelle Kultur im Blickpunkt.
Kunst und Baugeschichte
Das Kulturprogramm der Abtei läuft ganzjährig und umfasst kommentierte Besichtigungen, Workshops und Begegnungen mit Künstlern. Die einzelnen Angebote können variieren. Wenn Sie einen bestimmten Termin einplanen möchten, prüfen Sie das aktuelle Programm vorab.
Auch die Église Saint-Ouen erzählt von einer langen Baugeschichte: Sie entstand zwischen dem 12. und 19. Jahrhundert und ist seit dem 16. Juni 1926 als historisches Denkmal eingetragen. Der Pigeonnier, auch Colombier genannt, stammt aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts und bot Platz für 1.800 Taubenpaare.
Von der Einfriedung, die die Abtei umgab, ist die Tour des Bourseaux erhalten, auch Tour d’Enceinte genannt. Sie ist der einzige erhaltene Turm dieser Umfriedung. Le Ponceau ist eine kleine überdachte Brücke, die mit der ehemaligen Einfriedung von Maubuisson verbunden ist. Beide Bauwerke geben der Klostergeschichte weitere, unterschiedliche Formen.
La Grange aux dîmes ist ein Anbau der Abtei und für ihre Dachkonstruktion bemerkenswert. Nach einer Umgestaltung am Ende des 20. Jahrhunderts wurde sie hauptsächlich für Veranstaltungen vorgesehen. Wenn Sie einen Besuch mit einem konkreten Veranstaltungstermin verbinden möchten, informieren Sie sich über das aktuelle Programm.
Parks, Teiche und Wege
Der Parc de l’Abbaye de Maubuisson bietet weitläufige Rasenflächen und alte Platanen, die als „arbres remarquables de France“ ausgezeichnet sind. Seine ökologische Vielfalt verbindet Vegetation, mineralische Elemente und ein altes hydraulisches Netz. Der Parc Le Nôtre ist für Spaziergänge und Kinderspiele gestaltet; im Jardin des Possibles ergänzen Gartenbau-Workshops sowie Aktivitäten zur Entdeckung von Flora und Fauna das Angebot.
Die Étangs de Maubuisson bestehen aus zwei Teichen von jeweils 4.500 m², die zum Angeln und Spazierengehen genutzt werden. Für einen anderen Maßstab steht der Parc de la mairie: Er umfasst 3,8 Hektar und beherbergt mehrere hundertjährige Bäume, darunter eine als bemerkenswert eingestufte Platane und Rosskastanie. Die Berges d’Oise erstrecken sich über sechs Kilometer.
Eine kommunale Routenbeschreibung von 2020 führt die Coulée verte als durchgehenden, fünf Kilometer langen Fußweg vom Quai du Halage bis zum Bassin Blanche de Castille. Die Coulée verte gilt als geschütztes Naturgebiet. Beschilderung und Verlauf können sich ändern; prüfen Sie daher vor dem Spaziergang die aktuelle Wegführung. Am Bassin Blanche de Castille schließt eine Promenade bei Liesse an die Coulée verte an. Die Zugangszeiten zu den Teichen und die Öffnungszeiträume am Bassin können sich ändern.
Aktivitäten und Anreise planen
Die Angebote setzen unterschiedliche Akzente: Im Parc Le Nôtre stehen Spaziergänge und Kinderspiele im Mittelpunkt, die Teiche werden zum Angeln und Spazierengehen genutzt, und der Jardin des Possibles bietet Workshops und Naturaktivitäten. Wer Golf einbeziehen möchte, findet den Golf urbain als kompakten 9-Loch-Platz in einem bewaldeten, blütenreichen Park von 8 Hektar. Prüfen Sie vor einem konkreten Besuch Workshoptermine sowie die Zugänglichkeit der Anlagen und des Golfplatzes.
Für die Bahnanreise nennt eine kommunale Netzbeschreibung von 2020 den Bahnhof Saint-Ouen l’Aumône Centre mit der Transilien-SNCF-Linie H und der RER-Linie C. Außerdem führt der Abschnitt Pontoise–Creil der Linie H über Épluches. Da sich die Bedienung ändern kann, prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Verbindungen und Halte.
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