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Chennevières-sur-Marne verbindet ein Panorama über Paris mit Parks, sakraler Kunst und der Geschichte der Befestigungen rund um die Hauptstadt. Die folgenden Orte geben dafür konkrete Anhaltspunkte, ohne einen festen Reiseablauf vorzugeben.

Panorama und Grünräume

Die Terrasses de Chennevières wurden 1883 angelegt und 1923 als klassifizierter Ort eingestuft. Von dort bietet sich ein Panorama über Paris. Hinter dem Rathaus liegt die Terrasse panoramique de Chennevières, ein klassifizierter Aussichtsort mit Orientierungstafel.

Der Parc départemental de la Plaine des Bordes in Chennevières-sur-Marne umfasst neun Hektar und dient der Erhaltung der Natur sowie Freizeitaktivitäten. Anders gelagert ist die Geschichte des Parc Corot: Die Gemeinde legte ihn 1959 an, nachdem sie das Grundstück von Herrn und Frau Corot erworben hatte. So stehen ein Naturgebiet mit Freizeitfunktion und ein Park mit klar datierter Entstehung für unterschiedliche Aspekte der Ortslandschaft.

Kirche Saint-Pierre und ihre Baukunst

Die Kirche Saint-Pierre ist seit 1920 als historisches Denkmal klassifiziert. Im Inneren befinden sich zwei Tafeln mit Wandmalereien aus dem späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert. Sie zeigen Figuren mit Heiligenschein. Der Chorabschluss ist vom champagnischen Typ und weist halbkreisförmige Seitenkapellen auf, die über den Halbkreis hinausreichen. Damit stehen in der Kirche figürliche Wandmalerei und eine regional benannte Bauform nebeneinander – zwei unterschiedliche Zugänge zur sakralen Architektur.

Das Fort de Champigny

Das Fort de Champigny gehört zum befestigten Gürtel um Paris, der als „ceinture de fer“ bezeichnet wird. Dieser Gürtel wurde nach dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870 errichtet; das Fort selbst entstand zwischen 1878 und 1880. Diese Unterscheidung ordnet die Bauzeit des Forts in die Geschichte der Befestigungsanlagen rund um die Hauptstadt ein.

Die Außenpromenade des Forts ist für alle Besucher geöffnet. Zur Innenpromenade gehören der Garten der Pulverkammer, die Rue des Remparts, das Théâtre de verdure und das Kasernengebäude. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die Öffnungsbedingungen.

Weinbau und ein ehemaliger Bahnhof

Der Clos Saint Vincent umfasst etwa 220 Rebstöcke. Die Weinberge von Chennevières bringen die Rebsorten Chardonnay, Chenin, Riesling und Chasselas hervor. Während der Europäischen Tage des Denkmals können Besucher die Weinberge des Clos Saint Vincent besichtigen und die Geschichte des Weinbaus in Chennevières kennenlernen. Prüfen Sie die Termine des jeweiligen Programms vorab.

Auch der ehemalige Bahnhof von Chennevières bietet konkrete architektonische Details: Er weist lachsrosa Ziegel, einen Sockel aus behauenen Steinen und eine hellgrüne Keramikverzierung auf. An dem Gebäude steht die Aufschrift „Chemin de Fer de Ceinture“. Die Materialien und die Beschriftung geben diesem ehemaligen Bahnhofsgebäude ein eigenes architektonisches Profil.

Weitere Reiseziele entdecken: Boissy-Saint-Léger, Bry-Sur-Marne, Villecresnes, Fresnes, Ivry-Sur-Seine, Maisons-Alfort, Santeny, Arcueil

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Val-De-Marne.

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