Bei einem Aufenthalt in Les Loges-en-Josas lassen sich verschiedene Schwerpunkte setzen: die Tore des Grand Parc, die Église Saint-Eustache, der Wald und der Sentier de l’aqueduc. Wenn Sie hier eine Übernachtung planen, können Sie zuerst entscheiden, ob Ortsgeschichte, Wege durch die Landschaft oder die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln Ihre Reiseplanung prägen sollen.
Anreise und Orientierung
Die Gare de Petit-Jouy-Les Loges wird von der Linie V bedient; bis zur Gare de Versailles-Chantiers ist eine Fahrzeit von sechs Minuten angegeben. Die Buslinie 6164 bedient Les Loges-en-Josas von der Gare de Petit-Jouy über das Ortszentrum bis zum Gewerbegebiet. Damit geben die beiden Linien unterschiedliche Orientierungspunkte für die Planung: Die eine nennt eine Fahrzeit bis Versailles-Chantiers, die andere ihren Verlauf innerhalb der Gemeinde. Prüfen Sie die Fahrpläne vor der Fahrt.
Auch der Sentier de l’aqueduc führt an der Gare de Petit-Jouy-les-Loges vorbei. Der Bahnhof ist damit zugleich ein Bezugspunkt in der Beschreibung dieser Route. Wenn Sie Zugfahrt und Wanderung verbinden möchten, prüfen Sie die passenden Abfahrtszeiten und die aktuellen Routendetails vor Ihrem Ausflug.
Tore, Kirche und historische Anwesen
La Porte de Jouy ist das letzte im Originalzustand erhaltene Beispiel der 24 Tore, die zum königlichen Jagdgehege des Grand Parc von Ludwig XIV. führten. Das Tor wurde 1684 nach Plänen von Jules Hardouin Mansart errichtet und 1989 als Monument historique eingetragen. Geschichte und Bauzeit lassen sich hier an einem konkreten Bauwerk zusammen betrachten: Die Anlage gehört zur Geschichte des königlichen Jagdgeheges, während das Tor selbst ein Werk des 17. Jahrhunderts ist.
Auch die Porte des Loges erzählt von Veränderung und Erhalt: Nach ihrer Versetzung Stein für Stein ist sie am Kreisverkehr von La Garenne weiterhin sichtbar. Ein anderes Kapitel der Ortsgeschichte spiegelt die Église Saint-Eustache. Sie ersetzte 1699 eine Kapelle aus dem 13. Jahrhundert und bewahrt in ihrer Fassade ein Renaissanceportal aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche ist im französischen Inventaire général du patrimoine culturel verzeichnet. In ihrem Zusammenhang sind außerdem eine sitzende Statue der Jungfrau mit dem Kind und ein Gemälde einer Mise au tombeau als Monuments historiques eingestuft.
Das Fief du Renard ist ein kleines Schloss aus dem 17. Jahrhundert mit einem mittelalterlichen Keller. Beide Orte verweisen auf unterschiedliche Epochen: Die Geschichte der Ferme de l’Hôpital reicht bis ins Mittelalter zurück, während sich beim Fief du Renard ein Schloss des 17. Jahrhunderts mit einem älteren Bauteil verbindet.
Das Château des Côtes liegt teils in Les Loges-en-Josas und teils in Jouy-en-Josas; sein Eingang befindet sich auf der Seite von Les Loges-en-Josas. Alphonse Mallet ließ das Château 1875 errichten. Auch der japanische Garten Midori no sate hat eine eigene Geschichte: Sein Eigentümer Hugues Krafft legte ihn nach einer Japanreise an. Dazu gehörte ein aus Japan importierter und von Japanern errichteter japanischer Pavillon. Er war 1999 noch vorhanden; später verschlechterte sich sein Zustand.
Wald, Wasserbau und Wanderroute
Das Bois de la Garenne des Loges gehört zur Forêt domaniale de Versailles. Die Wege dort werden von Spaziergängern, Reitern und Radfahrern genutzt. Damit stehen für die Planung unterschiedliche Aktivitäten im Raum; welche davon in Ihren Aufenthalt passen, hängt davon ab, was Sie unternehmen möchten.
Ein weiteres landschaftliches und technisches Zeugnis ist der erhaltene Abschnitt der Rigole des Loges. Er wurde 1684 angelegt, um Wasser vom Plateau über den Siphon von Buc zu den Brunnen von Versailles zu leiten. Die Rigole bietet damit einen anderen Blick auf die Landschaft als die Tore und historischen Anwesen: Hier geht es um die Wasserführung und ihren Weg zu den Brunnen von Versailles.
Für eine längere Tour nennt die FFR-Wanderbeschreibung von 2021 beim Sentier de l’aqueduc 13,5 Kilometer und eine Dauer von etwa drei Stunden und 30 Minuten. Der Weg führt unter den Arcades de Buc hindurch und anschließend am Aquädukt entlang, bevor er zur Bièvre und durch den Wald führt. Diese Angaben geben Ihnen einen konkreten Zeitrahmen für die Tour; prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Routendetails.
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