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In Monacia-d'Aullène reicht die Auswahl von leichten Spaziergängen bis zu sportlichen Wanderungen. Küstenwege, genuesische Wehrarchitektur und historische Kirchen setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Auch die Landschaft verändert ihren Charakter: Am Meer prägen Maquis und Kiesbuchten das Bild, während das Massif de Cagna bis zu hochgelegenen Wiesen und Wäldern reicht.

Küstenwege und Aussichtspunkte bei Roccapina

Nahe dem Strand von Furnellu ermöglicht ein Parkplatz den Zugang zu einem Küstenweg, der zur Tour d'Olmeto und weiter zur Pointe de Caniscione führt. Das Küstengebiet von Caniscione unterhalb von Monacia-d'Aullène ist von Maquis, hellen Felsen und kleinen Kiesbuchten geprägt. Von Caniscione reicht der Blick zu den Moines-Inselchen, nach Sardinien und zum Omu di Cagna.

Der Weg zur Tour d'Olmeto führt durch küstennahes Maquis mit Myrte, Erdbeerbaum, Heidekraut, Zistrose, Phönizischem Wacholder, Steineiche, Stechwinde, Mastixstrauch und Tamariske. Er verläuft auf einer marinen Abrasionsplattform, die früher landwirtschaftlich genutzt wurde. Die Wanderung zur Tour d'Olmeto gilt als leichte, 3,94 Kilometer lange Rundwanderung. Die Tour gehört zu den genuesischen Türmen, die ab dem 16. Jahrhundert zum Schutz der Insel vor Einfällen der Barbaresken errichtet wurden.

Für den Spaziergang in Roccapina dauert der Hin- und Rückweg etwa zwei Stunden; der Zugang zum Turm ist verboten. Der Sentier du Belvédère ist frei zugänglich, und sein Abstieg durch das Maquis von Roccapina dauert etwa 45 Minuten. Die Zeitangaben haben unterschiedliche Bezugsrahmen: Beim Belvédère geht es um den Abstieg, beim Spaziergang in Roccapina um Hin- und Rückweg.

A casa di Roccapina verfügt über museografische Einrichtungen, die im Zuge der Erschließung des Ortes geschaffen wurden. Zum Rundgang gehört der Sentier de l’Oriu: ein 20-minütiger Audioguide-Spaziergang durch die Welt der Taffoni mit einem rekonstruierten Oriu.

Rundwege und Kulturerbe

Das Sentier du Patrimoine von Monacia-d'Aullène ist eine leichte, vier Kilometer lange Rundwanderung. Entlang des Weges lassen sich drei Orii entdecken. Die Gemeinde beschreibt den Spaziergang als familienfreundlich und für alle geeignet. Eine andere prähistorische Spur ist das Oriu de Cubia: Es und die umliegenden Höhlen waren seit der Vorgeschichte bewohnt.

In Giannuccio befindet sich die Chapelle Saint-Pierre et Saint-Paul. Ihre wichtigste Bauphase lag an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Der Granitbau hat einen einschiffigen Grundriss und eine sichtbare hölzerne Dachkonstruktion. Die Pfarrkirche Saint-Nicolas in Monacia-d'Aullène wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und im 20. Jahrhundert umgestaltet.

Auch der Lion de Roccapina prägt die Natur- und Kulturlandschaft der Gemeinde: Die durch Erosion geformte Skulptur besteht aus rosafarbenem Granit. Der Étang de Furnellu gilt als bemerkenswertes Naturgebiet. Dort kommen Reiher, Silberreiher, Flamingos und Enten vor.

Wanderungen am Omu di Cagna

Die Wanderung zum Omu di Cagna ist 8,6 Kilometer lang, weist 800 Höhenmeter auf und wird als sportlich eingestuft. Der Omu ist ein Granitblock auf 1.218 Metern Höhe. Von dort reicht der Blick über den äußersten Süden Korsikas, nach Sardinien und bis zum Golf von Valinco. Im Vergleich dazu bietet das Sentier du Patrimoine mit vier Kilometern und leichter Einstufung ein deutlich anderes Anspruchsprofil.

Das Massif de Cagna umfasst verschiedene Naturräume: vom Maquis über hochgelegene Wiesen bis zu Kiefern- und Tannenwäldern. Prüfen Sie vor einer Wanderung die örtlichen Wegbedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Casalabriva, Ota, Lecci, Bastelicaccia, Sagone, Bocca del Oro, Quenza, Soccia.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Corse-Du-Sud.

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