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Vico vereint geschütztes Kulturerbe, religiöse Kunst und Wanderwege. Die Kathedrale Saint-Appien und das Kloster Saint-François geben dem Ort eine historische Dimension; der Chigliani-Weg bietet Ausblicke auf Berge, Liamone-Tal und Kloster. Für Ihren Aufenthalt können Sie zwischen Bau- und Kunstgeschichte, einem wiederkehrenden Gedenktag und Bewegung im Freien wählen.

Kulturgeschichte und sakrale Kunst

Die Kathedrale Saint-Appien in Vico ist seit dem 4. September 1989 in ihrer Gesamtheit als historisches Denkmal geschützt. Zur religiösen Kunst gehört die Statue „Saint Joseph et l’Enfant Jésus“ in der Kirche von Vico: Das vergoldete, polychrome Holzwerk stammt aus der Mitte bis zum Ende des 19. Jahrhunderts und ist seit 1988 als Objekt unter den historischen Denkmälern eingetragen.

Der Bau des Klosters Saint-François in Vico begann 1481 für die Franziskaner auf Anordnung des Lords Giovan Paolo de Leca. Nach dem Wiederaufbau im 17. und 18. Jahrhundert bildet das Kloster einen U-förmigen Komplex mit Kreuzgang, Kapelle und Klosterflügeln. Seit 1836 wird es von den Missionaren Oblaten der Unbefleckten Jungfrau Maria bewohnt. In der Klosterkirche befindet sich außerdem U Santu Franciscone, ein großer polychromer hölzerner Christus.

Auch Pater Albini ist mit dem Kloster verbunden: Sein Grab befindet sich dort, und jedes Jahr am 20. Mai wird er hier gefeiert. Wenn Sie den Termin in Ihre Reiseplanung aufnehmen, beachten Sie, dass das konkrete Programm variieren kann.

Weitere Spuren in Vico und Nesa

Im Herzen von Vico steht auf einem schattigen Platz eine Bronzestatue von Bischof Casanelli d’Istria. Zum historischen Erbe gehört auch die antike Figur von Appriciani: ein Felsen in Form eines menschlichen Kopfes, der 1840 als historisches Denkmal klassifiziert wurde.

Unterhalb des Dorfes liegt A Funtana Vechja. Über mehrere Jahrhunderte war sie Vicos einzige Quelle. Nach einer Bestätigung der Trinkbarkeit am 17. Juli 2026 konnten Besucher die Quelle nutzen. Vor einer heutigen Nutzung sollte der Wasserstatus erneut geprüft werden.

In Nesa steht die Kirche Saint Paul und Saint Damien, erbaut zwischen 1863 und 1871. Von der Kirche aus bietet sich ein Panoramablick auf das Dorf Vico. Damit stehen bei einem Blick auf die örtlichen Bauwerke sowohl ein konkretes Baudatum als auch ein Aussichtspunkt mit Vico als Blickziel im Vordergrund.

Wandern: zwei unterschiedliche Wegprofile

Der familienfreundliche Chigliani-Weg beginnt am Ortsausgang von Vico hinter der Kirche. Er ist 3,0 km lang, als leicht eingestuft und mit einer Dauer von 1 Stunde 30 Minuten angegeben. Vom Weg aus bieten sich Ausblicke auf die Berge, das Liamone-Tal und das Kloster Saint-François in Vico. Da sich Wegbedingungen ändern können, prüfen Sie diese vor dem Aufbruch; Dauer und Schwierigkeit können je nach Bedingungen variieren.

Die Route „Vico au sommet de la Cuma“ beginnt im Weiler Nesa und steigt in den Wald hinauf. Beim Chigliani-Weg können Sie sich an einer ausgewiesenen Distanz und Dauer orientieren; die Route zur Cuma ist durch ihren Start in Nesa und den Anstieg in den Wald charakterisiert. So stehen unterschiedliche Anhaltspunkte für die Tourenwahl nebeneinander, ohne dass die beiden Wege als gemeinsame Strecke dargestellt werden.

Weitere Reiseziele entdecken: Giuncheto, Viggianello, Bocognano, San-Gavino-Di-Carbini, Pinarellu, Tizzano, Osani, Zévaco

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Corse-Du-Sud.

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