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Vier übereinanderliegende Rundbögen über einem zeitweise wasserführenden Bach, Wandmalereien, die bei einer Innenrenovierung zum Vorschein kamen, und mehrere ausgeschilderte Wanderwege geben Aigaliers ein klar erkennbares Profil. Der Ort erschließt sich über unterschiedliche Themen: religiöse Architektur, Bauwerke verschiedener Zeiten und Wanderwege. Sie können daher entscheiden, ob bei der Reise Kirchen und historische Bauwerke im Mittelpunkt stehen oder ob Sie die Wanderwege stärker gewichten.

Kirche und Brücke: Baugeschichte in Aigaliers

Notre-Dame de Gattigues ist eine Kirche aus dem 12. Jahrhundert und wird der Kongregation von La Chaise-Dieu zugeordnet. Bei einer Innenrenovierung in den 1990er-Jahren kamen farbenfrohe Wandmalereien im naiven Stil zum Vorschein. So stehen in der Geschichte der Kirche die mittelalterliche Einordnung und ein später entdecktes künstlerisches Detail nebeneinander. Notre-Dame de Gattigues wird weiterhin für Gottesdienste genutzt und dient gelegentlich auch kulturellen Veranstaltungen. Wer wegen einer Veranstaltung plant, sollte die konkreten Termine vor der Reise prüfen.

Le Pont de Bourdiguet stammt aus dem 18. Jahrhundert. Es verbindet die Weiler Bourdiguet und Le Chabian und überspannt den gleichnamigen, zeitweise wasserführenden Bach mit vier übereinanderliegenden Rundbögen.

Waschhaus und historische Anlagen

Das Waschhaus Le Sauzil wurde um 1865 an der Straße nach Marignac erbaut. Als Waschhaus ergänzt es Kirche und Brücke um einen anderen Bautyp. Zusammen veranschaulichen die Bauwerke unterschiedliche Zeitabschnitte: Notre-Dame de Gattigues stammt aus dem 12. Jahrhundert, Le Pont de Bourdiguet aus dem 18. Jahrhundert und Le Sauzil aus der Zeit um 1865.

Le Castellas steht auf einem Felsvorsprung hinter dem alten Dorf von Aigaliers. Es handelt sich um eine ehemalige Festung aus dem 12. Jahrhundert; heute sind dort Ruinen. Die Ruinen sind gefährlich, und von einem Besuch ohne die üblichen Vorsichtsmaßnahmen wird abgeraten. Wie Notre-Dame de Gattigues stammt auch Le Castellas aus dem 12. Jahrhundert.

Das Oppidum de la Dame de Bruyès liegt im nördlichen Teil des abgeflachten Gipfels; sieben konzentrische Mauern umgeben die Anhöhe an ihrer Südseite. Die konzentrische Anordnung lässt sich als mehrere Mauerringe mit gemeinsamem Mittelpunkt verstehen. Damit sind am Hügel zwei Bereiche beschrieben: der nördliche Teil mit dem Oppidum und die Mauerringe an der Südseite.

Wanderwege und Reiseplanung

In Aigaliers gibt es mehrere ausgeschilderte Wanderwege. Eine Karte der Wanderrouten ist beim Tourismusbüro von Uzès und in Zeitschriftenläden erhältlich. Sie bietet einen konkreten Einstieg, um die Routen vor einem Wandertag anzusehen und die Auswahl zu planen. Damit steht neben den Bauwerken ein eigenständiger, praktisch planbarer Schwerpunkt zur Verfügung.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Bonnet-Du-Gard, Clarensac, Monoblet, Aigremont, Saint-Ambroix, Saint-Pons-La-Calm, Sanilhac-Sagriès, Montfaucon.

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