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Die römische Pont de Bornègre, die romanische Kirche Notre-Dame-de-l’Assomption und das Château de Castille geben Argilliers einen deutlichen historischen Schwerpunkt. Weinberge und Garrigue prägen die Beschreibung eines Weges durch den Ort; ein weiteres geführtes Programm folgt bei Argilliers dem unterirdischen Verlauf des Aquädukts. So stehen markante Bauwerke neben Routen mit unterschiedlichem Charakter.

Pont de Bornègre und römischer Wasserbau

Die Pont de Bornègre ist eine römische Aquäduktbrücke zwischen Saint-Maximin und Argilliers. Sie gehört zum Aquädukt von Nîmes und überspannt den Bach Bornègre. Die Brücke ist 20 bis 25 Meter lang und hat drei Bögen; vom früheren Aquädukt ist dort nur der mittlere Bogen freigelegt. Die Maße beschreiben die Brücke als Ganzes, während der freigelegte Bogen einen einzelnen sichtbaren Teil bezeichnet.

Wege durch Weinberge und Garrigue

Der Chemin Urbain V führt durch Argilliers und stand früher unter der Aufsicht des Baron de Castille. Von der Kreuzung Bordènegue führt ein 1,5 Kilometer langer Weg durch Weinberge und Garrigue nach Argilliers und weiter zur Kirche sowie zum Wegweiser „Argilliers“ an der Kreuzung Boisset.

Der Entdeckungsweg zum Aquädukt von Nîmes zwischen Bornègre und Vers-Pont-du-Gard ist mit einem offiziellen geführten Entdeckungsprogramm verbunden; die Termine können variieren. Bei Argilliers liegt der Aquädukt vollständig unterirdisch: Er führt zur Straße nach Uzès, verläuft an ihr entlang und quert sie auf Höhe des Friedhofs von Argilliers. Für Ihre Planung unterscheiden sich die beiden Wege damit in ihrer beschriebenen Form: Beim Chemin Urbain V sind der Wegabschnitt durch Weinberge und Garrigue genannt, beim Aquäduktprogramm der geführte Rahmen und die wechselnden Termine. Prüfen Sie die Termine vorab.

Kirche im romanischen Stil

Notre-Dame-de-l’Assomption d’Argilliers ist eine Kirche im romanischen Stil. Ihr Bau begann nach der bischöflichen Genehmigung vom 2. September 1867. Am 17. Oktober 1869 weihte Bischof Plantier, der Bischof von Nîmes, die Kirche. Die zeitliche Abfolge führt vom genehmigten Baubeginn bis zur Weihe etwas mehr als zwei Jahre später.

Château de Castille: Geschichte und Zugangsgrenzen

Das Château de Castille entstand im 14. Jahrhundert zunächst als befestigte Bastide, die den Bedrohungen durch umherziehende Söldner begegnen sollte. Etwa fünfzig Säulen schmückten das Château und seine Umgebung, darunter Park, Ländereien und Friedhof. Die große elliptische Kolonnade wurde 1805 fertiggestellt.

Für Besucher gilt eine klare Zugangsgrenze: Das Château de Castille und sein Park sind nicht für die Öffentlichkeit geöffnet. Besucher können jedoch um den Park spazieren und von der Straße aus die Chapelle Saint-Louis sowie einen Pavillon mit Säulen sehen.

Fabriques du Baron de Castille und Wein

Das Ensemble Fabriques du Baron de Castille ist als Monument historique eingetragen. Nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten im Januar 2026 wurden die restaurierten Monumente für Besichtigungen durch die Öffentlichkeit geöffnet. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch den aktuellen Zugang.

Das Domaine Tardieu Ferrand bietet kostenlose Besichtigungen und geführte Rundgänge an. Bei einer Weinprobe können Sie den verglasten Barriquekeller in der Mitte des Verkaufsraums sowie direkt in den Keller sehen. Da sich Besuchs- und Verkostungsmodalitäten ändern können, bestätigen Sie das Angebot vor der Reise.

Weitere Reiseziele entdecken: Sabran, Vergèze, Garrigues-Sainte-Eulalie, Connaux, Branoux-Les-Taillades, Aujac, La Bastide-D'engras, La Capelle-Et-Masmolène.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gard.

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