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Zwischen Weinbergen und Olivenbäumen zeigt Aujargues eine für die Garrigue typische Landschaft. Für die Planung eines Aufenthalts geben zwei Themen eine klare Richtung: das bauliche Erbe des Ortes und mehrere markierte Rundwanderungen, deren Streckenlängen sich deutlich unterscheiden. So lässt sich ein Tag nach dem Schwerpunkt gestalten – mit Ortsgeschichte, einer kürzeren Runde oder einer längeren Wanderung.

Garrigue zwischen Weinbergen und Olivenbäumen

In Aujargues ist die Garrigue zwischen Weinbergen und Olivenbäumen charakteristisch. Im Gemeindegebiet gibt es außerdem zwei natürliche Gebiete von ökologischem, faunistischem und floristischem Interesse (ZNIEFF). Landschaft und Naturraum bilden damit neben den historischen Bauwerken einen eigenen Schwerpunkt für die Reiseplanung.

Baugeschichte entlang der Wege

Die Église Saint-Martin ist seit 1119 belegt und wurde nach den Religionskriegen vermutlich Ende des 17. Jahrhunderts wiederaufgebaut. Als Monument historique ist sie seit 1984 eingetragen. Ein besonderes architektonisches Detail ist das opus monspelliensis, das an der Kirche bis ins 18. Jahrhundert überlebte.

Das Château d’Aujargues stammt aus dem Mittelalter und ist teilweise als Monument historique eingetragen. Ein zum Château gehörender, mit Arkaden versehener Taubenturm aus dem 17. Jahrhundert ist ebenfalls als Monument historique eingetragen und von einem Wanderweg aus sichtbar. Die Route Le Bois de Clapisse führt an ihm vorbei. Auch der Temple aus dem 19. Jahrhundert gehört zum baulichen Erbe des Ortes.

Drei Rundwege, unterschiedliche Strecken

La Rascasse ist eine 5,0 Kilometer lange, gelb markierte Rundwanderung, die am Rathaus beginnt. Unterwegs umfasst der Spaziergang ein überdachtes Waschhaus aus dem 19. Jahrhundert mit drei Becken. Er führt außerdem an einer alten Brücke vorbei, die mit dem Weg des Dorfpfarrers zwischen Pfarrhaus und Garten verbunden ist. La Rascasse ist zugleich der Name eines kleinen Wasserspeichers am Bach Font Gaillarde.

Die Balade sur le terroir de l’AOP Languedoc-Sommières ist eine markierte, 7,3 Kilometer lange Runde, die in Aujargues beginnt und endet. Sie führt durch das Weinbaugebiet der Appellation und durch die Garrigue. Für diese Wanderung steht eine Audiobegleitung auf dem Smartphone zur Verfügung. Le chemin des oliviers ist mit 16,6 Kilometern die längste der hier beschriebenen Runden; auch sie ist markiert und beginnt sowie endet in Aujargues. Die Distanzen von 5,0 bis 16,6 Kilometern bieten eine klare Wahl nach Streckenlänge.

Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Routeninformation. Bei La Rascasse und Le chemin des oliviers sollten Sie besonders Beschilderung und Zugang beachten.

Mit dem Rad und bei der Fête votive

Auch mit dem Rad lässt sich die Umgebung erkunden: Die Schleife Les Olivettes führt unter dem Château d’Aujargues hindurch und anschließend weiter ins Dorf. Nach Aujargues verläuft die Route durch Weinberge und Olivenhaine, die von Trockensteinmauern gesäumt sind. Prüfen Sie vor der Fahrt die Beschilderung und die Straßenbedingungen.

In Aujargues finden regelmäßig kulturelle und festliche Veranstaltungen statt, darunter die Fête votive. Bei diesem Dorffest werden camarguaisische Traditionen gefeiert; zum Programm gehören Abrivados, Bandidos, Tänze und weitere Veranstaltungen. Die Termine und das jeweilige Programm variieren. Wenn Sie Ihre Reise auf das Fest ausrichten möchten, prüfen Sie die aktuellen Daten vorab.

Weitere Reiseziele entdecken: Mauressargues, Les Salles-Du-Gardon, Saint-André-De-Majencoules, Tavel, Carnas, Villevieille, Rochefort-Du-Gard, Vers-Pont-Du-Gard.

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