Zum Inhalt

Für die Planung eines Aufenthalts in La Vernarède stehen zwei Themen im Vordergrund: die Geschichte des Steinkohlebergbaus und die Wanderwege. Bei der Wahl einer Unterkunft kann die Frage helfen, ob Ortsgeschichte oder Zeit auf den Wegen den Schwerpunkt bilden soll. Die konkreten Unterschiede zwischen den Sehenswürdigkeiten und Routen geben dafür eine Orientierung.

Landschaft und Ortsgeschichte

Laut der am 16. Juli 2024 verfügbaren konsolidierten Fassung der Ausweisungsverordnung liegt La Vernarède teilweise im Natura-2000-Gebiet Hautes Vallées de la Cèze et du Luech. Es ist als besonderes Schutzgebiet (ZSC) mit der Kennung FR 9101364 ausgewiesen. Die Zuordnung betrifft einen Teil der Gemeinde.

Ein weiterer prägender Themenbereich ist der Steinkohlebergbau. Der Komplex Mines de Portes liegt in La Vernarède und umfasst ein Bergwerk, ein Maschinenbauwerk und eine Eisenbahnstrecke. Zur Geschichte des Kohletransports gehört eine doppelte selbsttätige Schieferebene: Sie wurde 1858 und 1859 gebaut, um Kohle aus La Vernarède abzutransportieren. Abbau, Maschinenbau und Transport geben so unterschiedliche Blickwinkel auf die örtliche Industriegeschichte.

Auch die Eglise Saint Jean de La Vernarède hat einen konkreten kulturhistorischen Bezug. Ihr schwarz-marmorner Altar wurde am 5. Juni 2014 als historisches Denkmal eingetragen. Damit stehen neben dem Bergbauerbe auch ein einzelnes kirchliches Objekt und sein genau datierter Denkmalstatus als Thema für die Ortsgeschichte.

Wandern: Dorfweg oder Rundwanderung

Der Sentier des Gueules Noires beginnt am Dorfplatz von La Vernarède. Der gelb markierte Wanderweg ist 9,5 Kilometer lang und weist keine besonderen Schwierigkeiten auf. Unterwegs bietet er Informationen zur Kohlegeschichte sowie Panoramen. Wer bei einer Wanderung auch einen Bezug zur Bergbaugeschichte sucht, findet ihn in diesem Weg ausdrücklich mitgedacht.

Anders ausgerichtet ist die Rundwanderung „Le long du Luech et de l’Homol“. Sie ist als mittelschwer angegeben, umfasst 53,1 Kilometer und hat eine angegebene Dauer von vier Stunden. Die Route führt durch La Vernarède sowie durch die Täler des Luech und des Homol; teilweise verläuft sie in erhöhten Lagen mit Panoramen. Damit stehen bei ihr Täler, Höhenlagen und Rundwanderungscharakter im Mittelpunkt.

Für die Wahl zwischen den Wegen zählen also unterschiedliche Anhaltspunkte: Beim Sentier des Gueules Noires sind der Dorfplatz als Start, die gelbe Markierung, die Informationen zur Kohlegeschichte und die Panoramen genannt. Die Rundwanderung ist durch ihre Täler, erhöhten Abschnitte, Distanz und Dauer charakterisiert. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuellen Routendetails; für die zweite Route sollte auch ihr Verlauf durch die genannten Gemeinden anhand aktueller Routeninformationen geprüft werden.

Anreise und Unterkunftsplanung

La Vernarède ist über die CD 906 von Alès in Richtung Génolhac und Villefort erreichbar. Als Bahnverbindung wird der Bahnhof Chamborigaud genannt. Wenn Sie mit der Bahn anreisen möchten, prüfen Sie vorab den Fahrplan; die Streckenangabe selbst enthält keine Fahrzeiten.

Bei der Suche nach einer Unterkunft in La Vernarède können Sie zuerst festlegen, ob Wanderungen oder Ortsgeschichte den Aufenthalt prägen sollen. Für den Wander-Schwerpunkt unterscheiden sich die beiden Wege in ihren beschriebenen Merkmalen; für den kulturhistorischen Schwerpunkt bieten der Komplex Mines de Portes, die Schieferebene und der Altar verschiedene Anknüpfungspunkte.

Weitere Reiseziele entdecken: Ribaute-Les-Tavernes, Saint-Maximin, Brignon, Saint-Gilles, Saint-Laurent-D'aigouze, Montfaucon, Vestric-Et-Candiac, Saint-Gervasy.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Gard.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.