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Wer Nohèdes als Reiseziel erwägt, kann sich an konkreten Unterschieden orientieren: Die Wanderprofile reichen von einer leichten anderthalbstündigen Tour bis zu schwierigen Wanderungen von zehn Stunden. Kirche Saint-Martin und sichtbare Brotöfen bieten daneben eigene Dorfdetails.

Naturschutzgebiet und Wanderprofile

Das Nationale Naturschutzgebiet Nohèdes wurde 1986 wegen der dort entstehenden außergewöhnlichen Biodiversität gegründet. Das floristische Inventar des Schutzgebiets umfasst heute nahezu 900 Taxa. Für das Gebiet der Gemeinde Nohèdes umfasst ein eigenes floristisch erfasstes Inventar nahezu 1.200 Taxa. Die Werte beziehen sich auf zwei unterschiedliche räumliche Ebenen: das Schutzgebiet und die Gemeinde.

Bei der Wahl einer Wanderung lohnt es sich, Dauer, Höhenmeter, Einstufung und Saison zusammen zu betrachten. La Goutte d’eau ist eine leichte Route von anderthalb Stunden mit 150 Höhenmetern und wird ganzjährig angegeben. L’Estany del Clot ist mittelschwer, dauert mehr als fünf Stunden und umfasst 700 Höhenmeter; der Zeitraum April bis November ist dafür angegeben. Le Roc Negre ist eine schwierige Wanderung von zehn Stunden und 1.490 Höhenmetern und wird für Juni bis Oktober angegeben. Die drei Profile unterscheiden sich damit nicht nur beim Zeitbedarf, sondern auch bei Schwierigkeit, Höhengewinn und Saison.

Rundtouren und Wege in der Umgebung

Die schwierige Rundtour Nohèdes–Gorg Estelat ist 13,4 Kilometer lang und startet in Nohèdes. Der Weg bietet Ausblicke auf Bergseen und Eindrücke von der Biodiversität des Naturschutzgebiets, der pastoralen Tätigkeit und der Pyrenäenlandschaft. Damit zählen neben Streckenlänge und Schwierigkeit auch Landschaft und pastorale Tätigkeit zu den Orientierungspunkten für diese Tour. Wegbedingungen und Zugangsregeln können sich ändern; prüfen Sie sie vor dem Aufbruch.

In der näheren Umgebung von Nohèdes führen Wege zu Fuß nach Urbanya und zum Weiler Betllans in der Gemeinde Conat.

Romanische Architektur im Ort

Die Kirche Saint-Martin ist klassisch romanisch, einschiffig und besitzt eine halbkreisförmige Apsis. Ihr Eingang wird von einem doppelten Triumphbogen geprägt. Einschiffig bedeutet, dass die Kirche ein einzelnes Kirchenschiff hat; Apsis und Triumphbogen sind weitere markante Bauteile. An einigen Häusern sind noch Brotöfen sichtbar, die als Vorsprünge aus den Gebäuden hervortreten. So stehen der romanische Kirchenbau und die nach außen sichtbaren Backöfen einzelner Häuser für unterschiedliche bauliche Details des Orts.

Anreise und Parken

Für motorisierte Fahrzeuge ist der Zugang zum Naturschutzgebiet hinter Montilla verboten. Nutzen Sie die dafür vorgesehenen Parkplätze in Montilla oder am Ortseingang von Nohèdes; außerhalb dieser beiden Plätze darf nicht geparkt werden. Bei der Planung sind zwei Punkte getrennt zu beachten: das Fahrverbot hinter Montilla und die Stellplätze, auf denen Parken erlaubt ist.

Weitere Reiseziele entdecken: Cases-De-Pène, Villemolaque, Passa, Saint-Nazaire, Amélie-Les-Bains-Palalda, Tresserre, Castelnou, Angoustrine-Villeneuve-Des-Escaldes.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pyrénées-Orientales.

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