Zum Inhalt

Saint-Pardoux-La-Croisille bietet für die Wahl des Reiseziels mehrere klar unterschiedliche Anknüpfungspunkte: ein überwiegend bewaldetes Landschaftsbild, benannte Kulturerbestätten und Routen mit verschiedenen Fortbewegungsarten. Wer eine Ferienwohnung sucht, kann zunächst abwägen, ob Natur, Baugeschichte, ein Aufenthalt am Wasser oder Rad- und Wanderwege den Aufenthalt prägen sollen. Die konkreten Fakten reichen von der Granitbauweise älterer Gebäude bis zu einem Radkurs, der die Gemeinde erreicht. Bei der Wanderroute Nr. 8 ist die Richtung wichtig: Sie beginnt am Château de Sédières und führt in Richtung Saint-Pardoux-La-Croisille.

Wald und Naturgebiete

Mehr als 60 Prozent des Gemeindegebiets sind von Wald bedeckt. Wald bestimmt damit überwiegend das Landschaftsbild, während benannte Naturgebiete weitere, enger gefasste Bezüge setzen. Die ZNIEFF des Typs 1 „Etangs De La Région De Clergoux“ umfasst weniger als ein Prozent der Gemeindefläche. Die Feucht-Heide „Lande humide des Chaux“ gehört ebenfalls zu den Naturgebieten im Gemeindegebiet. Diese Angaben stehen für verschiedene Maßstäbe: Der hohe Waldanteil beschreibt den landschaftlichen Charakter insgesamt, die ZNIEFF eine benannte ökologische Fläche mit kleinem Anteil am Gemeindegebiet. Für die Ortswahl lässt sich so unterscheiden, ob die großflächige Waldlandschaft oder ein bestimmtes Naturgebiet den Ausschlag gibt.

Granitbauweise und Kulturerbe

Das Château de Pebeyre gehört zum örtlichen Kulturerbe und stammt aus dem 12. Jahrhundert. Auch das Château du Theil zählt dazu; für dieses Schloss ist hier kein Jahrhundert angegeben. In den älteren Gebäuden kommt grobkörniger Granit als Eckstein und Sturz zum Einsatz, feinkörniger Granit als Mauerbruchstein. Das unterscheidet die beschriebenen Verwendungen am Bau: Grobkörniger Stein sitzt an Gebäudeecken und über Öffnungen, feineres Material bildet Teile des Mauerwerks. So wird Granit nicht nur als regionales Baumaterial greifbar, sondern auch in seinen unterschiedlichen Funktionen an älteren Gebäuden. Ein weiterer historischer Bezug führt um 930 zurück: Der Vicomte de Turenne Adhémar des Echelles, zugleich Abt des Klosters von Tulle, schenkte der Benediktinerabtei Saint-Martin de Tulle 25 Kirchen, darunter die Kirche Saint-Pardoux. Dieser Vorgang und das auf das 12. Jahrhundert datierte Château de Pebeyre setzen unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte für die örtliche Geschichte.

Am Wasser und auf den Routen

Saint-Pardoux-La-Croisille liegt in der Nähe des Doustre und des Stausees der Talsperre von La Valette. Am Lac de la Valette gibt es in der Gemeinde angelegte Strände. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Bedingungen für die Strände. Für Radfahrende führt der Mountainbike-Rundkurs Nr. 7 „Le Tour des Clochers“ der Base VTT de Sédières durch die Gorges du Doustre und erreicht anschließend Saint-Pardoux-La-Croisille. Zu dieser Strecke gehören ein schwieriger Abstieg und ein schwieriger Aufstieg; prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Streckenangaben. Eine andere Perspektive bietet der Rundweg Nr. 8 „Chemins des 3 Corrèzes“: Er startet am Château de Sédières und führt auf Wegen in Richtung Saint-Pardoux-La-Croisille. Die Routen unterscheiden sich damit bereits nach Fortbewegungsart und Verlauf: Der Mountainbike-Kurs erreicht die Gemeinde und enthält ausdrücklich schwierige Passagen, während der Wanderweg an einem benannten Schloss beginnt und in Richtung des Ortes führt.

Weitere Reiseziele entdecken: Eyrein, Peyrelevade, Branceilles, Ayen, Vars-Sur-Roseix, Forgès, Champeaux, Varetz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Corrèze.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.