Zum Inhalt

Ein etwa 4 km langer Fußweg führt in die Geschichte der Résistance: Der Chemin de mémoire des Saulières umfasst die ersten vier Maquis-Lager, die die Armée Secrète 1943 eingerichtet hat. Sainte-Féréole verbindet solche Erinnerungsorte mit Waldwegen, einer bemerkenswerten Kirchengeschichte und einem ganzjährig zugänglichen Weiher. So können Sie bei der Reiseplanung zwischen Kultur, Landschaft und Freizeitangeboten wählen.

Kulturgeschichte und Résistancewege

Der Chemin de mémoire des Saulières ist für die Allgemeinheit geeignet. Schieferplatten informieren entlang des Weges über die Umgebung der Maquisards, den politischen Kontext und das Leben der Résistance-Kämpfer. Sie beziehen sich auf vier Orte, die von ihnen besetzt waren: Le Chat Huant, le Trou du Loup sowie die Höfe der Besse und des Treuil. Die ungefähre Länge und die thematischen Stationen geben dem Weg einen klaren historischen Schwerpunkt.

Auch ein Weg der Résistance in Sainte-Féréole gehört zu den Erinnerungsorten. Er umfasst renovierte Hütten und frühere Verstecke der Maquisards. Zur Geschichte des Ortes zählen außerdem die Kirche und die römische Straße Bordeaux–Lyon, die durch Sainte-Féréole verläuft. Nach Victore Forot wurde die vermutlich hölzerne Kirche im 12. Jahrhundert durch einen Steinbau ersetzt. Ihre Retabel aus dem 17. und 18. Jahrhundert wurden 2001 restauriert; der Hauptaltar ist im französischen Verzeichnis der historischen Denkmäler eingetragen.

Waldwege und Natur der Saulières

Die Wanderwege von Sainte-Féréole führen durch Laubwald und heideartig geprägte Waldlandschaften. Sie verlaufen hinab zu Bächen, die das örtliche Relief geformt haben. In der Forêt des Saulières kommen Seekiefern gemeinsam mit Laubbäumen vor; sie ist der einzige Wald dieser Art im Département Corrèze. Dort gibt es Hirsche, Rehe und Zugvögel wie Kraniche und Wildgänse.

Zum Cirque des Saulières gehören zahlreiche Quellen von hervorragender Qualität. In ihrer Nähe kommen Molche und Salamander vor. Zusammen mit den Waldwegen und den Bächen eröffnen diese Naturthemen einen anderen Schwerpunkt als die historischen Stationen des Erinnerungswegs: Hier stehen Wald, Wasser und Tierwelt im Mittelpunkt.

Weiher, Spaziergänge und Angeln

Der Weiher von Sainte-Féréole ist ganzjährig geöffnet und frei zugänglich; am Ufer gibt es einen Picknickbereich. Die bewaldete Umgebung bietet sich für Spaziergänge an. Auch Angeln ist möglich, wobei Zeiten und Vorschriften saisonabhängig sind und vor der Reise geprüft werden sollten.

Zum Fischbesatz des Weihers zählen Rotaugen, Gründlinge, Schleien und Karpfen. Dieser Besatz kann sich ändern. Wer den Weiher zum Angeln einplant, sollte deshalb sowohl die aktuellen Bestimmungen als auch den saisonalen Rahmen berücksichtigen. Für einen Spaziergang oder eine Pause am Ufer ist der Picknickbereich eine weitere konkrete Möglichkeit, Zeit am Wasser zu verbringen.

Schwimmbad, Skatepark und Anreise

Das städtische Schwimmbad verfügt über Wasserspiele für kleine Kinder. Bestätigen Sie vor der Reise, ob diese Ausstattung aktuell bereitsteht. Der Skatepark ist für Skateboarding, Rollerskating und Freestyle-Rollerfahren vorgesehen; vor einem Besuch empfiehlt sich eine Prüfung der aktuellen Zugangsbedingungen.

Für die Anreise mit dem Zug dient der SNCF-Bahnhof Brive-la-Gaillarde in der Umgebung als Bahnzugang. Verbindungen und Fahrzeiten können sich ändern; prüfen Sie diese daher vor der Reise. So lässt sich die Ankunft mit den geplanten Besuchen in Sainte-Féréole abstimmen, ohne für die einzelnen Angebote feste Besuchszeiten vorauszusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Orgnac-sur-Vézère, Perpezac-Le-Blanc, Saint-Hilaire-Taurieux, Favars, Objat, Saint-Chamant, Liginiac, Correze

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Corrèze.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.