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Gerbergeschichte, Museen und Rundwege setzen in Eymoutiers unterschiedliche Akzente. Bei der Planung Ihres Aufenthalts können Sie entscheiden, ob Sie sich eher für historische Spuren, Sammlungen oder Wege im Freien interessieren. Auch Fluss und regionale Esskultur bieten eigene Themen für Ihre Entdeckungen.

Gerbereigeschichte und historische Spuren

Die Gerberei erlebte in Eymoutiers im 17. Jahrhundert ihre Blütezeit. An einigen Gerberhäusern sind noch offene Dachböden erhalten, die ursprünglich zum Trocknen von Häuten dienten. Dieses Baudetail verweist auf einen konkreten Teil der früheren Gerberei: die Verarbeitung und Trocknung der Häute.

Eine andere historische Funktion hatte das ehemalige Ursulinenkloster. Ab 1629 bewohnten Ursulinen das Kloster; bis 1790 unterrichteten sie dort Mädchen. Zusammen mit der Gerbereigeschichte stehen damit wirtschaftliche Tätigkeit und Unterricht als unterschiedliche Kapitel der Stadtgeschichte nebeneinander.

Kunst und Mineralien in den Museen

Der Espace Paul Rebeyrolle beherbergt mehr als 80 Werke aus den Jahren 1948 bis 2005. Der Umfang der Sammlung kann sich mit dem Bestand verändern. Das Musée des Minéraux bietet einen anderen Schwerpunkt: Es zeigt Mineralien und Fossilien aus aller Welt sowie Mineralien, die für das Limousin typisch sind.

Mehr als 40 Vitrinen geben der Präsentation im Musée des Minéraux Raum. Eine davon zeigt Lumineszenz und Fluoreszenz von Kristallen unter UV-Licht. So begegnen sich in der Sammlung ein Blick auf Mineralien und Fossilien aus verschiedenen Teilen der Welt, der regionale Bezug zum Limousin und ein konkretes Beispiel für das Verhalten von Kristallen unter UV-Licht.

Rundwege, Bahnhof und Fluss

Der Rundweg Le Tour d’Eymoutiers führt durch Wälder, vorbei an einer kleinen Mühle und zu Aussichtspunkten. Der Rundweg Autour de la gare d’Eymoutiers hat einen anderen Ausgangspunkt: Er beginnt unmittelbar neben dem Bahnhof und ist mit dem Zug erreichbar. Wenn Sie Ihre Anreise mit der Bahn planen, prüfen Sie den aktuellen Fahrplan. Von Les Porots ermöglicht eine hölzerne Fußgängerbrücke den Zugang zum Parc du Pré Lanaud.

Auch die beiden Tèrra-Aventura-Angebote unterscheiden sich im Schwerpunkt. „L’art contemporain à Eymoutiers“ ist ein fünf Kilometer langer Rundgang, bei dem Sie Eymoutiers aus der Perspektive zeitgenössischer Kunst entdecken. „L’histoire des Pelauds“ führt auf die Suche nach dem Ring, den der Bischof verloren hat, und bezieht historische Persönlichkeiten der Stadt ein. Die Streckenlänge des ersten Angebots und die Erzählung des zweiten geben Ihnen zwei unterschiedliche Anhaltspunkte für Ihre Auswahl.

Die Vienne durchquert den Ortskern von Eymoutiers als Gewässer erster Kategorie entlang einer No-Kill-Fischereistrecke. Wenn Sie dort angeln möchten, prüfen Sie vor der Abfahrt die geltenden Angelbestimmungen und Zugangsbedingungen. Für das Angeln am Teich de Fressengeas ist eine Karte des Angelvereins erforderlich; sie ist im Fremdenverkehrsamt von Eymoutiers erhältlich. Fragen Sie vorab nach der aktuellen Verfügbarkeit der Karte.

Markt und regionale Spezialität

Jeden Samstagvormittag findet auf der Place Stalingrad ein Markt statt. Da sich Termine ändern können, prüfen Sie den Markttag vor Ihrem Besuch, wenn Sie ihn fest einplanen. Le Pelaud ist ein kleines, in Eymoutiers erhältliches Gebäck aus Mandelpulver mit Schokoladenglasur. Das Rezept wurde in den 1930er-Jahren entwickelt. Damit ergänzt eine regionale Essensbesonderheit die Kultur- und Naturthemen, ohne dass Sie dafür ein eigenes Ausflugsprogramm ansetzen müssen.

Weitere Reiseziele entdecken: Pierre-Buffière, Dompierre-Les-Églises, Glandon, Saint-Sylvestre, Verneuil-Moustiers, Villefavard, Saint-Laurent-Sur-Gorre, Champagnac-La-Rivière.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Haute-Vienne.

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