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Beaufort-en-Argonne liegt am Rand der ausgedehnten Forêt du Dieulet. Wald und Gewässer prägen den Landschaftsbezug des Ortes; Kirche, Festung und eine befestigte Maison forte stehen für verschiedene historische Themen. Außerdem führt die sechste Etappe der Les Marches de Meuse ausdrücklich durch Beaufort-en-Argonne. So lässt sich der Ort über Natur- und Kulturerbe betrachten, während die Route eine weitere konkrete Perspektive auf die Umgebung eröffnet.

Wald, Wasser und die Forêt du Dieulet

Das von Wäldern umgebene Gebiet verfügt über ein bedeutendes Gewässernetz. Zur Lieuse gehören Zuflüsse wie Royer Geulivrin; auch die Wiseppe ist mit zahlreichen Zuflüssen verbunden, darunter der Ruisseau de Nouart, Les Goffes, der Ruisseau de Gravelotte und Le Vivier. Damit prägen mehrere benannte Wasserläufe die Landschaft. Die Forêt du Dieulet am Ortsrand und das Gewässernetz sind zwei eigenständige Orientierungspunkte: Der Wald verweist auf die ausgedehnte Waldlandschaft, die Namen der Flüsse und Zuflüsse auf deren Verzweigung.

Der Natura-2000-Standort Forêt du Dieulet ist im Inventar der bemerkenswerten Naturgebiete Lothringens verzeichnet. Im Gebiet „La Wiseppe de Beaufort à Wiseppe“ nimmt der Standort einen kleinen Teil der nördlichen Zone ein. In der Forêt du Dieulet wachsen außerdem Flatterulmen, die als relativ seltene Baumart gelten. Damit verbinden sich im Naturthema eine räumliche Einordnung des Waldgebiets und ein konkreter botanischer Bezug.

Baugeschichte und Herkunft der Kirchenausstattung

Die Église Sainte-Catherine wurde im 18. Jahrhundert erbaut und beherbergt einen Altar, ein Retabel und Chorgestühl aus der ehemaligen Kartause Mont-Dieu in den Ardennen. Ein Retabel ist der Altaraufsatz; die drei genannten Stücke gehören also zu unterschiedlichen Teilen der Kirchenausstattung. Ihre Herkunft verknüpft die Kirche mit einem ehemaligen Klosterstandort in den Ardennen, während das Baujahr die Entstehung des Kirchengebäudes einordnet. Bauzeit und Herkunft der Ausstattung geben so unterschiedliche historische Anknüpfungspunkte.

Die Festung von Beaufort-en-Argonne stammt aus dem 12. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert diente eine befestigte Maison forte den Einwohnern als Zuflucht; zu ihr gehörten unterirdische Gänge. Die Zeitbezüge reichen damit von der Festung über die Zufluchtsfunktion der Maison forte bis zum Kirchenbau des 18. Jahrhunderts. Wer die örtliche Geschichte betrachtet, begegnet so verschiedenen Epochen und Funktionen, nicht nur einem einzelnen Bauwerk.

Eine Etappe durch Beaufort-en-Argonne

Die sechste Etappe der Les Marches de Meuse ist 18 Kilometer lang und verläuft zwischen Halles-sous-les-Côtes und Stenay. Nacheinander führt sie über Halles-sous-les-Côtes, Beauclair, Beaufort-en-Argonne, die Forêt du Dieulet, Cesse und Stenay. Die Ortsfolge ordnet Beaufort in den Verlauf der Etappe ein und zeigt zugleich den Bezug der Route zum Wald. Die Etappe ist zum Wandern, Mountainbiken und Reiten ausgewiesen. Länge, Endpunkte und die Folge der Orte geben einen konkreten Rahmen für die Etappenplanung. Prüfen Sie vor dem Start die örtliche Wegemarkierung und den aktuellen Zugang.

Weitere Reiseziele entdecken: Romagne-Sous-Montfaucon, Horville-en-Ornois, Buxières-Sous-Les-Côtes, Sampigny, Lachaussée, Marville, Vaucouleurs, Saint-Aubin-Sur-Aire

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Maas.

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